Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Es kann der frömmste Sportler nicht in Frieden streben, wenn’s dem bösen Nachbarn nicht gefällt (Goethe)

Video

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Meine Güte, wie konnte das nur geschehen? Vergessen! Ich habe es einfach vergessen.

Frisch abgestanden aus meinem Gedichteschächtelchen

Frisch abgestanden aus meinem Gedichteschächtelchen – Leckere Coronakekse aus der Box, besser als jede schlechte Impfung

Vor gut 10 Jahren, als der Rinderwahn und die Schweinepest samt globaler Finanzkrise den Erdball terrorisierten, Millionen und Abermillion Menschen eines fürchterlichen Todes starben, da kam sie, die Hoffnung, die Linderung, das Mittel der Genesung zu uns, wie ein göttliches Geschenk.

Und nun, so viele Jahre danach, als die Coronanot am Höchsten, da ist mir die ultimative Waffe wieder in den Sinn gekommen. Hier ist sie, bald wird Corona ein Schreckgespenst der vergangenen Vergangenheit sein.


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Debussy schaffte mit Prélude à l’après-midi d’un faune seinen künstlerischen Durchbruch. Die Resonanz beim Publikum war gut, während die Kritik seitens der Fachwelt zwiespältig ausfiel.

Ein eingebildeter Faun

Ein eingebildeter Faun nervt den Rosensteinparkreiher

Paul Dukas äußerte sich lobend, andere rieten Debussy, er solle zu größerer Einfachheit zurückkehren.

So urteilte z. B. Camille Saint-Saëns: „Das Prélude klingt hübsch, aber Sie finden nicht die geringste ausgesprochen musikalische Idee darin. Es ist so viel Musikstück wie die Palette eines Malers Gemälde. Debussy hat keinen Stil geschaffen, er hat das Fehlen von Stil, Logik kultiviert.“

Pierre Boulez hat in der Rückschau das Stück zum Ausgangspunkt der modernen Musik ernannt. Mit Bezug auf das Faunmotiv, eine der berühmtesten musikalischen Passagen, bemerkte er: „Mit der Flöte des Faunes hat die Musik neuen Atem zu schöpfen begonnen …, man kann sagen, dass die moderne Musik mit L’Après-midi d’un Faune beginnt.“

Die Musik und das Gedicht Mallarmés dienten später als Basis für ein gleichnamiges Ballett Vaslav Nijinskys von 1912, das ebenfalls als ein Meilenstein der künstlerischen Moderne gilt.

Ein Faun im Urlaub

Ein Faun im Urlaub ist eine noch größere Nervensäge

1938 drehte Roberto Rossellini einen kurzen Dokumentarfilm mit diesem Titel.

Der italienische Zeichner Bruno Bozzetto verwendete Prélude à l’après-midi d’un faune für seinen an Walt Disneys Fantasia angelehnten Trickfilm Allegro non troppo von 1976, wobei er der Geschichte einen humoristisch-melancholischen Anstrich gab.

Leonard Bernstein – Prélude à l’après-midi d’un faune, 1989


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Nachdem ich erleichtert feststellte, dass die Zeit des Müßiggangs für Heute vorbei sei (meine Sekretärinnen sind wach), da ging es Schlag auf Schlag.

Lavendel, Hummel, Pfeil

Da, wo der Pfeil hinzeigt, ist die Hummel zu erahnen

Ich war im Begriff, eine Aktualisierung von WordPress einzuspielen, als meine Annissekretärin aufgeregt ins Büro kam. Der Lavendel habe gezeigt, was er drauf habe, sagte sie, eine Hummel hätte ihn besucht, gerade eben, sie habe ein Beweisfoto gemacht.

Klasse. Wir haben also den Lavendel nicht umsonst gekauft, marodierende Hummel besuchen ihn Sekundenweise. Warum nicht.

Lavendel ist ja auch ganz nett. Er hat Einzug in die Poesie gehalten und auch in die Musik. Hier ein Beispiel. Lavendel blau. Marillion.

Wie dem Video zu entnehmen ist, hat Marillion den Namen in Anlehnung an Tolkien gewählt, Si-marillion, ha ha. Ich hatte eher an Marillion-Likör gedacht. Passt eher zum blauen Lavendel. Der Sänger nennt sich Fish, das passt natürlich wieder prima zu Gollum „frischer Fisssssssch!“.

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Eine unverwechselbare Harmonik, ein scheinbar unendliches Fließen der Musik und ein dem Impressionismus nahestehendes sensibles Erfassen feinster emotionaler Nuancen. Delius‘ Musik kann als bedeutender musikalischer Ausdruck des „Fin de siècle“ verstanden werden. Dekadentismus von seiner schönsten Seite.

Passt!

Zur Information: Das Bild stellt eine Flusslandschaft bei Nacht dar.

Die Suite Florida, 1887, gehört zu den ersten veröffentlichten Werken Delius. Delius lebt zu dieser Zeit in Leibzig und studierte am Konservatorium bei Hans Sitt, Carl Reinecke und Salomon Jadassohn. Hier lernte er… Weiterlesen

Über den Hügeln des Schwarzwaldes, weit, weit weg, kommt erst einmal Freiburg, aber das werden wir rechts liegen lassen und uns weiter Richtung Schweiz begeben.

Hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen

Hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen gibt es Morgen Vanillepudding mit Apfelkompott

Dort, in den Bergen, werden wir uns häuslich niederlassen und dem Narrenhaus, das wir verließen, den … lassen wir das. Der alte Öhi serviert schöne frische Milch und abends gibt es lecker Ziegensteak.

Frederick Delius – Over the hills and far away

Es lebe der Dekadentismus! Hahaha!

Prost

„Du wolle vier Fraue gewinnen? Klasse Luxusschlitten? Du hier spiele. Einsatz nix hoch, Gewinn iss riesig! Gediegene Villa auf dich warten. Du nur 50 Cent zahlen und gewinnen alles!“

So einfach geht das Hütchenspiel

So einfach geht das Hütchenspiel: Ein mit Farbe angemalter Eingeborener, ein ahnungsloser Spieler und ein Küken, dass sauer ist, weil es immer unter das mittlere Hütchen sausen muss!

Achtung! Hier ist ein Trickbetrüger am Werk. Die Masche ist immer wieder die gleiche, wer spielt gewinnt. Doch die Preise sind schrecklich! Die… Weiterlesen

Die Klimahysterie gab es noch nicht, nur eine Eiszeit sollte bald vor der Tür stehen. Das war durchaus korrekt, denn nach dem Sommer folgte bald der Herbst und dann der Winter mit Eiseskälte.

Sommerliches Badevergnügen

Sommer, Sonne, segeln

Jetzt aber war Sommer, ein herrlicher Sommer mit heißen Temperaturen und kühlen Freibädern, die noch einigermaßen ungestört zu besuchen waren. Spinner gab es auch schon damals, aber die waren leicht in den Griff zu bekommen (Du weißt schon, eine Hand in den Schritt und dann fest quetschen bis dem Rüpel die Augen aus dem Kopf fallen. Sollte heute auch noch funktionieren).

Der absolute Sommerhit von 1970 kam (wie meistens) aus England.

Hier ist er:


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Samstag hatte es meine Sekretärinnen erwischt. „Wegschmeißen oder gucken?“ lautete meine harmlose Frage und der Sturm der Entrüstung, der über mich fegte, hätte den einen oder anderen Eichenforst im Nu weggeknickt.

Der Dieksee bei Malente

Der Dieksee bei Malente existiert immer noch – auch wenn die meisten Schauspieler schon tot sind

Samstag „Die Mädel von Immenhof“, Sonntag „Hochzeit auf dem Immenhof“ und über die Abende dieser Woche verteilt „Ferien auf dem Immenhof“. Herrlich diese Geschichten um Dick und Dalli, Ethelbert, Ralf, Hein Daddel, Herrn Roth und wie sie alle heißen. Geschichten aus den frühen Jahren dieser Republik, als alles im Aufbau und nichts dem Verfall preisgegeben war. Türken, wie es die neue linke Geschichtsklitterung will, haben im Übrigen nicht mit aufgebaut.

Die Kneipp-Anlage bei den Spiegelteichen

Die Kneipp-Anlage aus dem dritten Film gibt es immer noch.

„Du musst Dich nicht für so wichtig halten“, wäscht Herr Roth Ethelbert den Kopf, als dieser in wehleidigem Selbstmitleid versinkt. Ein paar klare, aufmunternde Worte und der eitle Fatzke Ethelbert wird zum besten Kumpel. Heute bekäme Ethelbert allenfalls eine Zehnerkarte für psychiatrische Behandlung oder eine genderkonforme Gehirnwäsche verpasst.

Überhaupt die Hauptpersonen: Dick, Dalli, Angela und Herr Roth sind Heimatvertriebene, die in der neuen Heimat Fuß fassen müssen. Von wegen Integration und man müsse erst einmal Hartz 4 in Anspruch nehmen. Die Heimatvertriebenen haben mit den Grundstock für den Wohlstand der kommenden Jahre gelegt. Durch Fleiß und gute Ideen, beispielhaft in den drei Immenhof Filmen gezeigt.


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Während Deutschland in Terror und Schrecken versinkt, gibt es auch in diesem verkommen Land noch Orte, in denen die Zeit stehen geblieben scheint.

Lecker Mittagessen im Rosensteinpark: Ente an Spitzwegerich

Lecker Mittagessen im Rosensteinpark: Ente an Spitzwegerich

So ein kleines Idyll befindet sich im Allgäu.

Das Franziskanerklösterle in Wangen ist ein Ort der Beschaulichkeit, der Klostergarten ist seit einigen Jahren für jedermann geöffnet.

Die Hauptattraktion des Gärtchens ist zweifellos das freilaufende Mittagessen. Zwei Enten weisen darauf hin: Hier kann man uns verspachteln. Lecker!

Der Klostergarten hat auch sonst einiges zu bieten, wie man hier schön sehen kann:

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Mit sechsundsechzich tut das Leben mal so richtich beginnen tun. Mit sechsundsechzich da hat man Spässken daran.

Taubenschwänzchen an Geißblatt

Un‘ hier iss noch’n Gratulant mit’n riesen Blumenbund

Mit sechsundsechzich iss alles richtich knorke un‘ du freust dich auf’fe Forke.

Mit sechsundsechzich iss noch lange noch nich‘ Schluss.

Un‘ zu’em Abschluss noch’n klasse Filmken für’re Annisekretärin zu ihrem Freudentränentach:

Udo Jürgens – Mit 66 Jahren 1977

Un‘ muss’e nich‘ so ernst nehm’n tun, wenn der Jungspund von’nem Opa sing’n tut. Gilt auch für’re Gichtommas.

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