Der Weiher

Er liegt so still im Morgenlicht,
so friedlich, wie ein fromm Gewissen;
wenn Weste seinen Spiegel küssen,
des Ufers Blume fühlt es nicht;

Libelle auf dem Balkon
Diese Libelle ist anders. Sie treibt sich nicht an Weihern herum, sondern auf dem Balkon. Meinem Balkon. Kilometer vom nächsten Weiher entfernt.

Libellen zittern über ihn,
blaugoldne Stäbchen und Karmin,
und auf des Sonnenbildes Glanz
die Wasserspinne führt den Tanz;
Schwertlilienkranz am Ufer steht
und horcht des Schilfes Schlummerliede;
ein lindes Säuseln kommt und geht,
als flüstr‘ es: Friede! Friede! Friede!

Lilien am Ufer
Lilien am Ufer (vermutlich Schwertlilien oder so)

Stille, er schläft! stille, stille!
Libelle, reg‘ die Schwingen sacht,
daß nicht das Goldgewebe schrille,
und, Ufergrün, hab‘ gute Wacht,
kein Kieselchen laß niederfallen. „Der Weiher“ weiterlesen

Der Schulausflug

Der Schulausflug gestern war sehr schön. Wir sind in den wunderbaren Rosensteinpark gegangen.

Enten im Rosensteinpark
Entenausflug im Rosensteinpark

Unser Fräulein Lehrerin hat darauf geachtet, dass wir auch alle unsere Atemschutzmasken getragen haben.

Nur Gustav, der Dummkopf, musste in die Ecke, da wo die ganzen Zecken lauern, weil er seine Maske nicht dabei hatte.

Es geht mir auf die Nerven

Langsam geht es mir immer mehr auf die Nerven. Hier, in diesem Bilderblog, wird nur vom Essen schwadroniert, Pekingente, Martinsgans und frittierte Froschschenkel. Das nervt gewaltig.

Ente im Rosensteinpark
Essensmäßig genervete Ente im Rosensteinpark.
Echt lecker!

Ich mache ein Vorschlag zur Abwechslung: Kommt vorbei, hier gibt es gleich blanchierten Teddybär mit Vanillesoße.

Echt lecker!

Das Mittagessen wartet

Der Tag beginnt wunderbar. Die Sonne scheint, die Temperaturen sind noch erträglich, die Welt ist noch in Ordnung (Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung).

Enten im Rosensteinpark
Sehnsüchtige Blicke gen Westen

Optimistisch ist der Blick in die Ferne gerichtet, von dort muss die Befreiung kommen (Trump regiert dort hinten).

Graugans im Rosensteinpark
Die fette Gans hat gut lachen

Doch bald neigt sich der Tag dem Mittag entgegen. Dann gilt es schnell zu verduften, denn als Pekingente will niemand auf dem Mittagstisch landen.

Bienenstich – Die Kunst zu überleben

Eine gute Tierfotografin erkennt sofort eine Sensation. Eine aufregende Pose Erwins, eine neue Art im Rosensteinpark, wie die Rothalsgans und reagiert entsprechend professionell.

Biene auf Flockenblume
Biene, summ summ. auf Flockenblume rum.

Eine begnadete Tierfotografin, wie meine Freiburgsekretärin, erkennt sofort die sensationelle Sensation einer scheuen, flinken oder unscheinbaren Tierart.

Gerade noch hat sie eine Nilgans formvollendet abgelichtet, da erspäht sie schon aus den Augenwinkeln die Bestie. Klein, unscheinbar,aber immens gefährlich. Im Bruchteil einer Sekunde wird sie und ihre Kamera eins.

Pollen an den Beinen
Schön sind die "Höschen" zu sehen, gesammelter Pollen an den Beinen

Gang rein, Kupplung kommen lassen, Gas geben. Von 0 auf 100 in 1,5 Sekunden. Genauso lief diese kleine Fotoserie ab. Erstklassige Bilder einer gefährlichen Kreatur, einer Biene auf einer Flockenblume.

Erst als die Biene abgeflogen war, dämmerte es meiner Freiburgsekretärin, in welcher Gefahr sie kurzzeitig schwebte. Fragen kommen auf, Fragen wie: „Was wäre gewesen, wenn das Mistvieh mich gestochen hätte?“

Aber so ist nun einmal das Leben einer hervorragenden Tierfotografin. Schnell und gefährlich!

Liebe Grüße

Anni Freiburgbärin von Huflattich
„Bienenstich – Die Kunst zu überleben“ weiterlesen

Das Sonntagsthema: Lasst uns eine Lichterkette machen

„Lasst uns eine Lichterkette machen!“

HÄH?
HÄH?

„Klasse, ich bin dabei.“

„Mache ich mit!“

„Ich auch. Gegen wen geht es?“

„Gegen wen?!!“

„Gegen mohammedanische Gewalt?“

„Ach nee, ich habe da gerade keine Zeit.“

„Was soll denn das?“

„Ohne mich!“

„Mach‘ doch deinen Scheiß‘ allein!“

„Du bist bescheuert!“

„Das geht doch gar nicht. Der Islam ist Frieden!“

„Ich bin doch nicht lebensmüde.“

Kommt ein Häschen ins Rathaus und fragt einen Beamten: "Hattu Vollmacht?"

Der Beamte antwortet: „Ja!“
Sagt der Hase: „Muttu du Windel wechseln!“

Die Häschenwitze sind zum Glück in der Vergessenheit verschwunden. Was, so stellt sich die alles bewegende Frage, treibt eine Teddybärin mit Verstand dazu, diese blöden Witze wieder ans Tageslicht zu befördern?

Häschen in der Grube
Häschen in der Grube sass und wartete auf eine Inspiration

„Dieses Bild vom Rosensteinparkhasen“, lautet meine einfache und schlichte Antwort.

Häschen kommt in die Apotheke und fragt den Apotheker: „Hattu Möhrchen?“ Der Apotheker: „Nein.“ Am nächsten Morgen steht das Häschen wieder da: „Hattu Möhrchen?“ Der Apotheker wieder: „Nein!“ Am dritten Tag antwortet der Apotheker: „Heute habe ich Möhrchen, frisch vom Markt.“ – „Muttu essen, die sind gesund.“

Eigentlich hat der Rosensteinparkhase diesen Witz nicht verdient, aber es kommt noch schlimmer:

„Ein Hase kommt in eine Apotheke und fragt: „Hattu Möhrchen?“ Die Apothekerin antwortet mit „Nein“. Am nächsten Tag kommt der Hase wieder und fragt: „Hattu Möhrchen?“ Die Apothekerin antwortet wieder mit „Nein“. Am dritten Tag hängt ein Schild an der Tür: „Möhrchen ausverkauft!“ Der Hase beschwert sich bei der Apothekerin: „Hattu doch Möhrchen gehabt!“

Und irgendwann platzt mal dem gutmütigsten Apotheker der Kragen und er wehrt sich:

Der Apotheker hat es satt, dass das Häschen ihn immer ärgert und sagt zum Häschen: „So, ich schenke dir meine Apotheke.“
Am nächsten Tag kommt der alte Apotheker in die Apotheke und fragt: „Hattu Möhrchen?“
Da antwortet Häschen: „Ja, aber hattu auch Rezept?“

die nicht kommen wollte
die nicht kommen wollte, deshalb nahm es Reißaus

Das war’s. Kein Häschenwitz mehr. Wie? Einen noch?

Na gut. Das ist aber jetzt wirklich der Letzte:

Häschen ruft beim Metzger an. „Hattu Eisbein?“
„Ja!“
„Hattu Pökelzunge?“
„Na klar!“
„Hattu Schweinsohren?“
„Logisch!“
„Muttu aba komisch aussehen!!!!“

Gürteltiere werden heimisch

Im Zuge des menschengemachten Klimadings werden immer mehr tropische und transtropische Arten zu einer Belästigung der heimischen Flora und Fauna.

Gürteltiere
Gürteltiere in freier Wildbahn vermehren sich völlig unkontrolliert

Wie man dem Bild entnehmen kann fallen Gürteltiere in unsere Fichten-, Kiefern- und sonstige Nadelwälder ein und beginnen ein unschönes Verhalten, das nicht sein müsste.

Vermutlich ist es aber politisch gewollt und wird subventioniert.