Das Paarungsverhalten frei lebender Großstadtschwäne

„Danke, Anni, dass Du uns Deine Freiburgsekretärin auf den Hals gehetzt hast, aber wir mögen lieber unsere Ruhe bei Du weißst schon was.“

Schwan
Limbotanz im Rosensteinpark

„Weil ihr aber so nett seid, hier ein kleiner Ausschnitt aus unserem rituellen Balztanz: Der Limbohals!“

„Jetzt verschwinde mit Deiner Sekretärin und lass uns in Ruhe unser … äääh Ding machen. Tschüss, bevor ich rabiat werde.“

Frühling – Zeit wilder Sex-Exzesse

Der Frühling treibt seltsame Kapriolen und wandelt alles – nicht unbedingt zum Vorteil. Aus dem höflichen Erwin wird ein überaus rabiater Gesell‘ und so mancher wilde Bub treibt aus reinem Jux sein Messer in die unwillige Geschlechtspartnerin.

Scharbockskraut
Paarungswilliges Scharbockskraut im Rosensteinpark

Doch auch aus der Pflanzenwelt gibt es merkwürdig beklemmendes zu melden. Wie hier auf dem Bild zu sehen, recken Kräuter gierig ihre Genitalien in die Luft. Einfach so. Das ist doch nicht normal!

Oder doch?

Scharbockskraut, Scharbockskraut, mir graut vor dir.

Die Schlange!

An Tagen wie diesen, an denen die Barmherzigkeit richtig hochwuppt, da gedenke dieser Geschichte, oh Schwester, oh Bruder, und lasse sie dir eine Lehre sein:

Wer hat schon Angst vor Schlangen?
Wer hat schon Angst vor Schlangen?

Die Schlange!

Morgens, auf dem Weg zur Arbeit, auf dem Weg längs des Sees, sah eine weichherzige junge Frau eine halb erfrorene Schlange. Ihre Haut mit den schönen Farben war ganz mit gefrorenem Tau bedeckt. „Oh ja“, rief sie, „Ich nehme dich mit und kümmere mich um dich!“ – „Nimm mich mit, du milde Frau, nimm mich um Himmels willen mit! Nimm mich mit!“ seufzte die bösartige Schlange.

Sie wickelte sie in eine seidene Decke und legte sie mit etwas Honigmilch an den Kamin. An diesem Abend eilte sie von der Arbeit heim, und als sie ankam, sah sie, dass die Schlange wieder ganz lebendig war.

Sie nahm sie und legte sie an ihre Brust, sie rief: „Du bist so schön!“ Sie streichelte ihre schöne Haut, küßte sie und hielt sie fest.

Anstatt jedoch dankbar zu sein, biß die Schlange sie bösartig. Da rief die Frau: „Ich habe dich gerettet, und nun hast du mich gebissen. Warum? Du weißt doch, dass dein Biß giftig ist und dass ich jetzt sterben muss!“

„Sei still, du dumme Frau“, sagte die Schlange und grinste. „Du wußtest doch verdammt gut, dass ich eine Schlange bin, als du mich mitnahmst.“


„Die Schlange!“ weiterlesen

Pecunia non olet

Und jetzt sowas! Der Russe will nur noch in Rubel gemästet werden. Das geht doch nicht.

Hütte
Mein Haus am See. Selbstverständlich ohne Gasheizung

Gut das unser tapferer Schweinehirt ohne völkerrechtliche Ambitionen dem einen Riegel vorschieben wird. Wir sind so stolz auf den Burschen, dass wir freiwillig auf unsere molligwarme Gasheizung verzichten.

Klasse! Und Iwan schaut mit seinen Rubeln in die Röhre.

Welche Idioten haben diese Idioten eigentlich gewählt? Ich nicht!!!

ps Selbstverständlich ist die Raumtemperatur in meinem Haus (Bild) nicht auf über 15° regelbar.

Gänsebraten in der Fastenzeit

Gänsebraten ist ein schönes Essen.
Ich selber habe es nie gegessen.

Wider den gans normalen Irrsinn
Nur heute im Sonderangebot: Frieda Gänsebraten

Doch von eines Freundes Freund,
von dem der Vater,
der hat mal neben Einem gesessen,
der gesehen hat, wie ein Anderer Gänsebraten gegessen.

Ich wünsche allen Lesern weiterhin eine schöne, fastenreiche Fastenzeit ohne Schmacht auf Fleisch von warmblütigen Tieren, wie Schwein, Rind oder Katze. Vögel wie Gänse natürlich auch.

Und Enten.

Anni Freiburgbärin von Huflattich

ps Mir hängt der Magen seit zwei Tagen auf den Schuhsohlen.

Doppeldecker Hummel

Seit Tagen besuchte uns eine riesige, 2 – 3 cm (gefühlt: 10 – 20 cm) große Hummel, allein und immer tief und aufgeregt brummend. „Aha“, dachte ich sofort, „eine Hummelkönigin auf der Suche nach einem geeigneten Nistplatz“.

Hummel
Doppeldeckerhummel an fotografiertechnisch schwieriger Stelle
Hummel, Hummel

Dann die Überraschung. Ein doppelt so lautes (gefühlt: 10 mal so lautes) Brummen lag in der Luft. Die Quelle kam von unterhalb des Balkongeländers, natürlich an dessen Außenseite.

Die dicke fette Hummel und noch eine etwas kleinere, auf ihr drauf. Hummeln werden normalerweise im Herbst befruchtet und überleben den Winter in ihrem Nest, um dann im Frühjahr auszuschwärmen.

Was für eine Bewandtnis hatte es mit diesem Doppeldecker? War wegen des warmen Winters eine paarungswillige Hummel unterwegs, die nun von einer Drohne begattet wurde? Oder konnte ich hier den Endkampf zweier rivalisierender Hummelköniginnen sehen?

Keine Ahnung. Nun wird der Balkon nicht mehr von Hummeln besucht.

Die grundsätzliche Frage ist aber interessant: Ging es um Fortpflanzung oder Königinnenmord? Sex and Crime im Tierreich. „Doppeldecker Hummel“ weiterlesen

Ja sag mol!!!

Ja sag mol isch dr Kerl verrüggd?

Ente
Paarungswillige Ente im Rosensteinpark und das Objekt ihrer Begierde

Wir hend Frühling, Ende März. Ich hend mi herausgebudzd, recht gehend hübsch gmachd, für den Kerl dord auf dem Wassr.

Und was machd dr, gell? Suchd si oi ruhigs Plädzle und will live dabei soi, wenn dr Russe kommt. Was denkd dr si eigendlich, wr r isch? D Null!!!

Die Translation:

„Ja sag mol!!!“ weiterlesen