Suite bergamasque, Prélude

Die Klaviersuite bergamasque ist eines der bekanntesten Werke von Claude Debussy. Obwohl die Suite im Jahr 1890 komponiert wurde, ist sie erst 1905 veröffentlicht worden. Sie besteht aus vier Sätzen:

Jetzt wird's wieder Winter
Winter wird’s wieder – schön, kalt, weiß

1. Prélude
2. Menuet
3. Clair de Lune
4. Passepied

Heute spiele ich einmal nicht „Clair de Lune“ sondern das Vorspiel.

Debussy – Prélude from Suite Bergamasque
Paul Crossley, piano

Der Heilige Apostel Andreas

Zu Paträ in Achaia der Heimgang des heiligen Apostels Andreas.

Er verkündigte in Thrakien und Skythien das heilige Evangelium Christi.

Der Prokonsul Aegeas nahm ihn gefangen, schloß ihn in den Kerker ein, ließ ihn grausam geißeln und zuletzt ans Kreuz schlagen.

Andreaskreuz
Andreaskreuz

Zwei Tage lang hing er lebend daran und lehrte das Volk.

Dann bat er den Herrn, er möge doch nicht zulassen, daß er vom Kreuz wieder abgenommen werde.

Da umstrahlte ihn ein helles Licht vom Himmel.

Als es wieder schwand, gab er den Geist auf.

Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Blutzeugen und Bekenner sowie heiliger Jungfrauen.

Aus: Das Römische Martyrologium, übersetzt von den Benediktinern der Erzabtei Beuron, Regensburg, 1962, wiederveröffentlicht 2015 im Sarto-Verlag

Allen die auf den Namen Andreas hören einen herzlichen Glückwunsch zum Namenstag.

Kahl mit Föhren

Ein kahler Laubwald mit grünen Föhren kann auch Ende November heimelig aussehen.

Mischwald mit Kiefern
Mischwald mit Kiefern, die Sonne bringt es an den Tag

Die Sonne scheint gülden, der Himmel ist blau, aber dunkle Wolken drohen.

Apropos dunkle Wolken. Es war schon erbärmlich, was gestern aus Kalkar zu hören war. Anders als in der Vergangenheit scheinen sich dieses Mal die Speichellecker durchzusetzen. Wählbar sind die Blauen schon seit einiger Zeit nicht mehr und meine Einschätzung spiegelt sich auch in den einschlägigen Umfragen wieder.

Was soll’s. Doof Wahlvolk hat mal wieder ein paar Emporkömmlingen und Karrieristen zu einem wohlsituierten Lebensabend verholfen.

Die Sonntagsfrage: Ist Leistung erlaubt?

Keine Frage, knechtliche Arbeiten sind am Sonntag nicht erlaubt. Ausnahmen gibt es zwar, aber das sind eben Sonderfälle.

Ich bin eine GANS!
Ey! Was soll der Mist? Wieso bin ich in diesem Artikel? Ich bin kein Huhn. Ich bin eine GANS!

Arbeit ist nicht Leistung und deshalb kann die Frage wie folgt beantwortet werden: Leistung ist am Sonntag erlaubt, wenn sie nicht aus knechtlicher Arbeit resultiert. Also, wenn ein Huhn wochentags ein Ei legt und am Sonntag zwei, dann ist das voll in Ordnung, das ist sogar die Regel.

Wenn nun so ein Huhn meint, dem Eierleggebot am Sonntag nicht folgen zu müssen, dann kann das durchaus unangenehme Folgen für diese Arbeitsverweigerung geben.

So, genug geschwätzt. Ich mache jetzt das Mittagessen. Es gibt eine leckere junge Henne, gebacken. Ich freue mich schon drauf.

„Die Sonntagsfrage: Ist Leistung erlaubt?“ weiterlesen

Confessiones Evolutionis

Feine Bildung am Samstag!

Nach dem Mensch ist vor dem Mensch! Der Affe als höchste Stufe der Evolution
Nach dem Mensch ist vor dem Mensch! Der Affe als höchste Stufe der Evolution

Alles, was man so sieht, also das Leben und der ganze Rest, ist von der Evolution gemacht; sagt man. Am Anfang war nichts und daraus hat die Evolution etwas gebastelt. Genau das, was man sehen kann, wenn man zum Beispiel aus dem Fenster schaut und es draußen nicht dunkel ist.

Klasse, gell?

Die Evolution ist auch ein super Arbeitgeber. Sie hat zwei Deputies eingestellt. Zufall und Notwendigkeit. Moment! Das waren Blitz und Donner … Nein, das stimmt nicht. Es waren Mord und Totschlag.

Nur einer wird gewinnen.

Ich und meine Redaktion wünschen allen einen schönen Sonntag


„Confessiones Evolutionis“ weiterlesen

So geht gemütlich

Nachdem mein letzter Artikel mit dem Aufruf zur Gemütlichkeit veröffentlicht war, bin ich gefragt worden: „Anni, wie geht gemütlich?“ Nun habe ich gesagt, wie immer ist es das Beste von der Natur zu lernen. Also lerne vom Eichhörnchen!

Gemütlich ist es in der Astgabel.

Das Eichhörnchen
Das Eichhörnchen

Einfach nur faulenzen.

sitzt gemütlich
sitzt gemütlich

Ab und zu mal nach dem Rechten sehen,

in der Astgabel
in der Astgabel

also ob ein Feind (Hamster, Habicht, Russenpanzer) kommt.

und döst
und döst

Und dann weiter dösen.

Die aufsteigende Lerche

The Lark Ascending (Die aufsteigende Lerche) ist ein Stück für Violine und ein kleines Orchester, geschrieben 1914 vom englischen Komponisten Ralph Vaughan Williams. Die Komposition setzt den Aufstieg einer Lerche in den Himmel um.

Bussard
Dieser miese fiese Bussard hat den fröhlichen Aufstieg der Lerche schmählich gestoppt.

Vaughan Williams ließ sich vom gleichnamigen 122-zeiligen Gedicht von George Meredith über die Lerche inspirieren.

Ein englischer Klassiker, der hier vom London Philharmonic Orchestra mit David Nolan an der Violine und unter der Leitung von Vernon Handley aufgeführt wird.

„Die aufsteigende Lerche“ weiterlesen

Guten Tag, Frau Doktor

Anni Freiburgbärin von Huflattich„Wie geht es ihnen?“

„Ich habe Halsschmerzen, sonst fehlt mir nichts.“

„Lassen sie mich mal in ihren Hals sehen … Ja, so ist es gut, denn Mund bitte noch ein wenig weiter öffnen … Danke, ich habe jetzt genug gesehen.“

„Was fehlt mir denn, Herr Doktor?“

„Sie haben einen sehr schweren Infekt. Cnovid 31B. Die Symptome deuten darauf ganz eindeutig hin. Die einseitig geröteten Mandeln werden im Laufe der nächsten Tage immer weiter zuschwellen, Speiseröhre und besonders die Luftröhre sind ebenfalls infiziert. Aus diesem Grund kommt eine Mandelentfernung nicht mehr als Lösung für sie in Betracht.“

„Wie … was …“

„Ich weiß wie es ihnen geht, ich habe schon viele Patienten mit diesen Symptomen gehabt. Einen Impfstoff gibt es noch nicht und alle Behandlungsmethoden haben letztendlich versagt.“

„…“

„Es tut mir sehr Leid. Ihre letzten zwei Tage werden sehr grausam sein. Wie ganz langsames erdrosselt werden.“

„Ich habe doch nur leichte …“

„Nehmen sie es mir nicht übel, aber dass einzige das ihnen jetzt noch helfen kann, ist Selbstmord. Schnell und schmerzlos vom Hausdach oder schön gemütlich wie bei den alten Römern in der heißen Wanne, eine Flasche Rotwein im Arm und aufgeschnittenen Pulsadern.“

Und die Moral von der Geschicht‘?

Frag‘ mich lieber nicht!

Achtung! Dieser Artikel ist genderfluid!!!

Ein letzter Gruß

Wie ein letzter Gruß des untergehenden Jahres zeigt sich dieser Blumenstrauß.

Chrysanthemen und Gerbera
Chrysanthemen und Gerbera in der untergehenden Sonne

Noch sonnenbeschienen unter künstlichem Himmel hat das Welken längst begonnen.

Es ist nicht mehr aufzuhalten.

Ich wünsche allen Lesern einen wunderbaren sonnigen Spätherbsttag

Anni Freiburgbärin von Huflattich