Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Leben auf dem Drahtseil

Anni Freiburgbärin von Huflattich„Wie geht es ihnen?“

„Ich habe Halsschmerzen, sonst fehlt mir nichts.“

„Lassen sie mich mal in ihren Hals sehen … Ja, so ist es gut, denn Mund bitte noch ein wenig weiter öffnen … Danke, ich habe jetzt genug gesehen.“

„Was fehlt mir denn, Herr Doktor?“

„Sie haben einen sehr schweren Infekt. Cnovid 31B. Die Symptome deuten darauf ganz eindeutig hin. Die einseitig geröteten Mandeln werden im Laufe der nächsten Tage immer weiter zuschwellen, Speiseröhre und besonders die Luftröhre sind ebenfalls infiziert. Aus diesem Grund kommt eine Mandelentfernung nicht mehr als Lösung für sie in Betracht.“

„Wie … was …“

„Ich weiß wie es ihnen geht, ich habe schon viele Patienten mit diesen Symptomen gehabt. Einen Impfstoff gibt es noch nicht und alle Behandlungsmethoden haben letztendlich versagt.“

„…“

„Es tut mir sehr Leid. Ihre letzten zwei Tage werden sehr grausam sein. Wie ganz langsames erdrosselt werden.“

„Ich habe doch nur leichte …“

„Nehmen sie es mir nicht übel, aber dass einzige das ihnen jetzt noch helfen kann, ist Selbstmord. Schnell und schmerzlos vom Hausdach oder schön gemütlich wie bei den alten Römern in der heißen Wanne, eine Flasche Rotwein im Arm und aufgeschnittenen Pulsadern.“

Und die Moral von der Geschicht‘?

Frag‘ mich lieber nicht!

Achtung! Dieser Artikel ist genderfluid!!!

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