Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Im September blühen Bauerngärten auf

Monats-Archive: Juli 2019

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Angenommen Du sitzt vor Deinem Computer, Du recherchierst irgendein belangloses Zeug oder Du träumst vor Dich hin oder Du bohrst einfach nur in der Nase. Alles ist ganz normal, alles ist wie immer.

Vor Gott

Auf einmal geschieht irgendetwas, plötzlich ist alles ganz anders. Der PC ist weg, Dein Schreibtisch verschwunden, das ganze Büro; alles ist weg, einfach verschwunden, nichts ist mehr so, wie es war.

Du wunderst Dich vielleicht noch nicht einmal, alles scheint normal zu sein, alles ist bekannt. Du… Weiterlesen

Als mir meine Annisekretärin heute Morgen das wunderbare maggische Bild, aufgenommen von meiner Freiburgsekretärin just in jenem Moment im Rosensteinpark, vorlegte, da war meine Freude überaus groß.

Der unmaggische Rosensteinparksee

Der unmaggische Rosensteinparksee

Leider hat diese meine überaus große Freude einen gewaltigen Dämpfer erhalten, um es präziser zu formulieren: Es ist ziemlicher Mist, was meine Annisekretärin gemacht hat. Sie hat mir das Bild kopfüber präsentiert.

Oben das nicht ganz so maggische Original des sonnigen Rosensteinparks am Dienstagmorgen.

Heute werde ich keine weiteren Artikel… Weiterlesen

Stuttgart (AfvH) In den frühen Mittagsstunden ist es über den Rosensteinpark zu einer schweren Explosion gekommen.

Passanten berichteten von einer dunklen Wolke, die sich mit atemberaubender Geschwindigkeit der Erde näherte und laut lärmend aufschlug.

Ravenair Maschine nach der Bruchlandung

Ravenair Maschine nach der Bruchlandung

Die sofort herbeigerufenen Rettungskräfte konnten kurze Zeit später Entwarnung geben. Ein Flieger der Ravenairline hatte unmittelbar vor dem Stuttgarter Flughafen einen vollständigen Blackout. Der geistesgegenwärtige Pilot konnte aber noch gerade eine glimpflich verlaufende Bruchlandung hinlegen.

„Gut dass die Treibstoffvorräte schon fast… Weiterlesen

Heute wird der Glaube ja gerne als etwas Beliebiges gesehen, etwas, was man so oder so halten kann. Die Reduzierung des Glaubens auf ein vages Gefühl gehört sicherlich zu den entscheidenden Tendenzen unserer Zeit.

Maria Vesperbild im Sommer 2018

Inhalte des Glaubens werden so zu Beliebigkeiten der psychischen Befindlichkeit des Glaubenden, als ob erst das glaubende Subjekt die Glaubensinhalte schafft – nach Bedürfnis und Laune.

Das Dogma von der wirklichen Gegenwart lehrt etwas anderes. Gott ist keine zwischenmenschliche Größe, und Gott ist auch in seiner unüberbietbaren Nähe zu uns nicht von uns und unseren Gefühlszuständen abhängig.

Die heilige Kommunion, das Sakrament des Altares, dient zur Speise. Diese Speise wird aufbewahrt, wird bereitgehalten, aber diese Speise wird nicht erst zur Speise dadurch, dass sie verzehrt wird. Eine Apfelsine z. B. wird ja auch nicht dadurch, dass ich sie aufesse, zur Apfelsine, sondern sie ist vorher Apfelsine, und sie ist es unabhängig von meinem Hunger und meinem Wunsch nach einer Apfelsine. Es geht um die objektive Realität der Gegenwart Gottes im Sakrament. Nicht erst durch mein Wollen, nicht erst durch meine Sehnsucht wird Gott gegenwärtig, sondern Gott ist unabhängig von dem, was der Mensch will, immer schon da. Die Dogmen unseres Glaubens sind wahr,unabhängig von der subjektiven Gefühlsbefindlichkeit des Menschen.
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Dann starb der Mann und glaubte sich im Himmel.

Wolken

„Ich wünsche mir jeden Tag Schweinefleisch satt, alle SKY-Programme und jeden Tag eine andere Alte.“

„Geht in Ordnung“, säuselte eine sanfte Stimme.

Zwei Wochen genoss der Mann sein Leben in vollsten Zügen.

Dann wurde ihm langweilig – sein jährlicher Ballermannurlaub dauerte ja auch nicht länger.

Nach sechs Wochen reichte es ihm endgültig.

„Gibt’s denn im Himmel nichts anderes?“, wollte er schließlich wissen.

Die sanfte Stimme antwortete: „Wieso Himmel? Du bist in der Hölle.“

Wie soeben das Burgschlosstheater Bad Cannstatt unter der Leitung des Intendanten Theo Theorum in einer Presseerklärung mitteilte, wird noch im Sommer Wagners Lohengrin im Rosensteinpark uraufführen.

Lohengrin im Rosensteinpark!

Sensationell!
Lohengrin im Rosensteinpark!

Zu Ehren Richard Wagners wird eine Neubearbeitung der Oper dargeboten.

„Wir hab’n die Oper genomm’n un‘ von allem unwesentlichen Ballast befreit“, so der Intendant, „herausgekomm’n iss’n hörenswertes Stück zeitgenössischer Interpretation, quasi ’ne Reduktion auf das Wesentliche.“

In Zeiten multimedialer Medien stellt der Intendant natürlich nicht nur das Plakat zur Aufführung, sondern auch eine Kostprobe der Neuinterpretation der Ouvertüre zum ersten und letzten Akt zur Verfügung.

Titel: Lohengreen, Ouvertüre

Interpreten: Theo & The Theorumors Reunion

Alle Instrumente: Theo

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Das Streben nach Glück ist…

Libelle im Rosensteinpark

Das Streben nach Glück ist das Streben nach einem leckeren Mittagessen

… das Streben nach Arbeit, Geld, Familie, Freund, Zufriedenheit, Geborgenheit, Anerkennung, Hochgefühl, Wonne, Liebe, Beseligung, Dusel, Schwein, Massel, Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, Berge, Vogelgesang, Meer, Waldspaziergang, Bergsee, Picknick, Auto, Zuversicht, Natur, Ruhe …

Sonst nichts?

Das Streben nach Glück – „Welcome Chris“

Zu einem zünftigen Zoobesuch gehört auch das Flamingogehege. Das wunderbar zartrosa Gefieder wird im Zoo durch die Zufütterung von rotem Paprika erreicht.

Flamingo

Flamingo in Zartrosa

Ich habe es mit Luminar herausgekitzelt. Viel Rosa haben diese beiden schrägen Vögel nicht zu bieten.

Ich wünsche allen einen wunderbar heißen sonnigen Sommertag.

Anni Freiburgbärin von Huflattich

Ein kleiner Gruß aus den roaring 60: Manfred Mann – Pretty Flamingo

Der Sommer 1975 war ein erfolgreiches Jahr für Rudi Carrell. Nass, kalt und verregnet, ganz so wie man sich heute einen Sommer wünscht – so man denn nicht alle Tassen im Schrank hat.

Sommerregen

Sommer 1975

Für unsere Klimakatastrophenvielflieger gilt immer noch der Beginn des herrlichen Liedes: „Wir brauchten früher keine große Reise. Wie wurden braun auf Borkum und auf Sylt.“

Ja früher gab’s noch Hitzefrei. Das Freibad war schon auf im Mai. Ich saß bis in die Nacht vor unserem Haus. Da hatten wir noch Sonnenbrand und Riesenquallen an dem Strand, und Eis und jeder Schutzmann zog die Jacke aus.

Ein lecker Liedchen aus der Eiszeit:


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