Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Selbst so dünkle Gemäuer haben einen Preis. Und wenn es nur der erste ist!

Altar

Heute wird der Glaube ja gerne als etwas Beliebiges gesehen, etwas, was man so oder so halten kann. Die Reduzierung des Glaubens auf ein vages Gefühl gehört sicherlich zu den entscheidenden Tendenzen unserer Zeit.

Maria Vesperbild im Sommer 2018

Inhalte des Glaubens werden so zu Beliebigkeiten der psychischen Befindlichkeit des Glaubenden, als ob erst das glaubende Subjekt die Glaubensinhalte schafft – nach Bedürfnis und Laune.

Das Dogma von der wirklichen Gegenwart lehrt etwas anderes. Gott ist keine zwischenmenschliche Größe, und Gott ist auch in seiner unüberbietbaren Nähe zu uns nicht von uns und unseren Gefühlszuständen abhängig.

Die heilige Kommunion, das Sakrament des Altares, dient zur Speise. Diese Speise wird aufbewahrt, wird bereitgehalten, aber diese Speise wird nicht erst zur Speise dadurch, dass sie verzehrt wird. Eine Apfelsine z. B. wird ja auch nicht dadurch, dass ich sie aufesse, zur Apfelsine, sondern sie ist vorher Apfelsine, und sie ist es unabhängig von meinem Hunger und meinem Wunsch nach einer Apfelsine. Es geht um die objektive Realität der Gegenwart Gottes im Sakrament. Nicht erst durch mein Wollen, nicht erst durch meine Sehnsucht wird Gott gegenwärtig, sondern Gott ist unabhängig von dem, was der Mensch will, immer schon da. Die Dogmen unseres Glaubens sind wahr,unabhängig von der subjektiven Gefühlsbefindlichkeit des Menschen.
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Anni Freiburgbärin von HuflattichHorsti hat sich wieder einmal unbeliebt gemacht. Anstatt die Koalition durch geeignete Maßnahmen zum Scheitern zu bringen, ist er Mal wieder eingeknickt. Uhh, wie schlimm. So heult es auch aus den sogenannten alternativen Medien. Na und?

Ich habe mir gestern eine fürchterliche Predigt eines Modernisten anhören müssen. Katholiken sollen stolz auf ihre Vielfalt sein. Häh?

Ich habe einen alten Text von Prälat Imkamp gefunden. Für mich immer noch eine Vertrauensperson, wenn es um den richtigen Weg zu Verbesserung dieser Welt geht, denn der Prälat setzt auf Gottvertrauen und Gottesfurcht. Ohne diese beiden Voraussetzugen gibt es nichts, nur Satan, Dämonen und Hölle.

„Heute wird der Glaube ja gerne als etwas Beliebiges gesehen, etwas, was man so oder so halten kann. Die Reduzierung des Glaubens auf ein vages Gefühl gehört sicherlich zu den entscheidenden Tendenzen unserer Zeit. Inhalte des Glaubens werden so zu Beliebigkeiten der psychischen Befindlichkeit des Glaubenden, als ob erst das glaubende Subjekt die Glaubensinhalte schafft – nach Bedürfnis und Laune.

Das Dogma von der wirklichen Gegenwart lehrt etwas anderes. Gott ist keine zwischenmenschliche Größe, und Gott ist auch in seiner unüberbietbaren Nähe zu uns nicht von uns und unseren Gefühlszuständen abhängig.

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