Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Januar: Klirrende Kälte und Neuschnee. Haha!

Kloster

Also verabschiede ich mich von einer absolut arbeitsreichen und ruinösen Woche mit einer dritten Ruine. Klosterruine, versteht sich.

Ist sie nicht malerisch?

Ist diese Ruine nicht malerisch?

Kloster Frauenalb hat eine nebulöse Stiftungsgeschichte, hervorgerufen durch eine grausige Erscheinung im zwölften Jahrhundert. Im Jahr 1803 wurde es aufgehoben, von Napoleon, wem sonst. Dann brannte es viermal lichterloh: 1835, 1844, 1848, 1853.

Nach dem letzten Brand hatte man keine weitere Verwendung mehr für die Ruine und so gammelt sich bis heute vor sich hin.
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Guck! Dies ist Kloster Walkenried. Also das, was davon übrig ist. Durch dieses Stück Mauerwerk ging es in die Kirche hinein.

Kloster Walkenried

Was die Protestanten von der Kirche übrig ließen

Kloster Walkenried ist eine ehemalige Zisterzienserabtei. Im Jahr 1127 stiftete Adelheid von Walkenried dieses Zisterzienserkloster. Die gotische Klosterkirche, eine der größten Kirchen Norddeutschlands, wurde nach rund 80-jähriger Bauzeit im Jahr 1290 geweiht.

Wirtschaftlich stand das Kloster sehr gut da. Im 16. Jahrhundert begann der sichtbare Verfall. Bauernkrieg und Abfall vom Glauben waren die Hauptursache für die Schaffung dieser edlen Ruine.

Das Kloster Hirsau war im Mittelalter eines der bedeutendsten Klöster. Von dem Benediktinerkloster gingen im Rahmen der cluniazensischen Reformbewegung, 11. Jahrhundert, entscheidende Impulse zur Missionierung Deutschlands aus.

Der Eulenturm

Unter’m Dach juche, nisteten Eulen.

Viel ist nicht mehr übrig von der fast 1000jährigen Geschichte. Oben der Eulenturm, ein sechsgeschossiger Turm mit quadratischem Grundriss, der als Gefängnis diente.

Ruine des Jagdschlosses

Ruine des Jagdschlosses

Selbst das von 1586 bis 1592 durch Württembergs Herzöge erbaute dreiflügelige Schloss im Renaissancestil ist nur noch eine Ruine.

Die moderne Kirche ist eine Errungenschaft des letzten Jahrhunderts.

Kloster Walkenried

Kloster Walkenried, Harz

Die moderne Kirche ist nach allen Seiten offen. Eine Füllung wunderbaren formschönen Stahlbetons gibt ihr Halt in allen Lebenslagen.

So ist die moderne Kirche erstklassig für die Zukunft gewappnet.

Seit November letzten Jahres bearbeite ich meine Fotos mit Luminar. Anfangs war ich sehr skeptisch, ob diese Software zur Bildbearbeitung taugt, zumal Luminar sehr häufig abgestürzt ist, aber mittlerweile sind einige Updates ins Land gegangen und Luminar läuft stabil.

Das Maulbronner Paradies im Dunkeln

Gestern habe ich mit der Turmspitze zum ersten Mal ein Foto aus der Gattung Architekturfotografie mit Luminar bearbeitet. Ich bin begeistert. Mit meinem Workflow an Filtern ist der Sandstein des Turmes richtiggehend erstrahlt, der Innenraum des Turmes ist auch sehr gut zu erkennen.

Mit Luminar 2018 berarbeitet

Also habe ich gedacht, wenn Luminar so gut triste und farblose Bilder zum glänzen bringen kann, warum nicht Luminar auf Problembilder aus meinem Portfolio anwenden. Obiges Bild habe ich vor Jahren in Maulbronn fotografiert. Die Nachbearbeitung in Lightroom und Photoshop war alles andere als berauschend.
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