if ((Jahr % 4) == 0)

„Richtig. Ein Jahr ist dann ein Schaltjahr, wenn es durch vier ohne Rest teilbar ist. Notieren Sie bitte diese Regel in c. Wir wollen eine allgemeingültige function erstellen, die logisch wahr zurückliefert, wenn ein Jahr ein Schaltjahr ist. Schreiben Sie es an die Tafel.“

Missmut hat einen Namen
Ich verstehe den MIst nicht!

if ((Jahr % 4) == 0 )
return true;

„Was bedeutet das ‚%’?“

„Das ist der Modulo Operator in c. Der liefert den Rest einer Division. 2012 % 4 ergibt 0, 2011 % 4 ergibt 3.“

„Reicht unsere Regel, alles was durch vier ohne Rest teilbar ist, ist ein Schaltjahr?“

„War 1800 ein Schaltjahr? 1700?“

„Wir ergänzen also unsere Schaltjahrberechnung wie folgt: Wenn ein Jahr durch vier ohne Rest teilbar ist, dann ist das Jahr ein Schaltjahr, außer es ist durch 100 ohne Rest teilbar.“

„Sie sagen 2000 war ein Schaltjahr, obwohl es durch 100 ohne Rest teilbar ist?“

„Weil es durch 400 ohne Rest teilbar ist. Also lautet unsere Regel: Ist das Jahr durch 100 ohne Rest teilbar und durch 400 ohne Rest teilbar, dann haben wir ein Schaltjahr.“

„Bitte, was meinen Sie? Den Schrott mit ‚durch 100 und 400 teilen’ können wir uns sparen?“

„Ich wiederhole es nochmal, das alle es mitbekommen. Papst Gregor XIII. reformierte den julianischen Kalender. Diese Reform bewirkte, das Ostern immer zwischen dem 22. 3. und dem 24. 4. fällt. Ohne seine Kalenderreform wären mittlerweile Ostertermine im Februar möglich. Lesen Sie bitte dazu diese Basics.“

„Sie haben die function schon codiert? Darf ich mal sehen?“

istSchaltjahr(int Jahr)
{
if ((Jahr % 400) == 0 )
return true;
else if ((uahr % 100) == 0 )
return false;
else if ((Jahr % 4) == 0 )
return true;

return false;
}

„Der Code sieht gut aus: Wenn durch 400 teilbar, dann ist es ein Schaltjahr. Wenn nicht durch 400 teilbar, dann prüfen, ob es durch 100 teilbar ist. Ist es durch 100 teilbar, dann liegt kein Schaltjahr vor und false wird zurückgegeben. Ist das Jahr nicht durch 100 teilbar, dann liegt ein Schaltjahr vor, wenn es durch vier teilbar ist.

Schreiben Sie ein kleines Testprogramm, korrigieren Sie die Compilerfehler und testen dann mit den Zahlen 2013, 2008, 2100 und 2400.

In der nächsten Stunde werden wir den Schaltjahresalgorithmus implizit brauchen, wenn wir die Ostertermine berechnen. Ich danke Ihnen!“

Warten auf …

Warten auf …

Nilgans cum Ente
Das Warten im Rosensteinpark ist genauso langweilig wie das Warten an anderen Orten.
  1. den nächsten Anschluss,
  2. die Straßenbahn,
  3. die Klimakatastrophe,
  4. Godot!

Ich weiß es nicht. Keine Ahnung.

Moment! Warten auf mich, fehlt noch.

Ich wünsche allen Lesern einen wartungsfreien beschaulichen Freitag.

Anni Freiburgbärin von Huflattich

Stirb schnell II – Willkommen in der Hölle

Es war einmal eine alte Frau, du hast wohl ehe eine alte Frau sehn betteln gehn? diese Frau bettelte auch, und wann sie etwas bekam, dann sagte sie ‚Gott lohn Euch.‘

Düster
Es braut sich was zusammen

Die Bettelfrau kam an die Tür, da stand ein freundlicher Schelm von Jungen am Feuer und wärmte sich. Der Junge sagte freundlich zu der armen alten Frau, wie sie so an der Tür stand und zitterte ‚kommt, Altmutter, und erwärmt Euch.‘

Sie kam herzu, ging aber zu nahe ans Feuer stehn, daß ihre alten Lumpen anfingen zu brennen, und sie wards nicht gewahr. Der Junge stand und sah das, er hätts doch löschen sollen?

Nicht wahr, er hätte löschen sollen?

Und wenn er kein Wasser gehabt hätte, dann hätte er alles Wasser in seinem Leibe zu den Augen herausweinen sollen, das hätte so zwei hübsche Bächlein gegeben zu löschen.

Gebrüder Grimm, Kinder und Hausmärchen

Bedrohlich
Bedrohlich wird es sein

Skrupelhaft ging es bei den Brüdern Grimm zu. Heute ist das viel einfacher. Ein Anruf bei Gevatter Tod (der darf seit Gestern gewerblich arbeiten) und schon hat man ein gutes Werk getan und einer armen, alten ängstlichen Frau die schlimmsten Sorgen genommen.

Das ist edel!

Nebenbei lässt sich die Haushaltskasse durch eine kleine Erbschaft aufbessern.
„Stirb schnell II — Willkommen in der Hölle“ weiterlesen

Ich klage an

1942 erschien in den Kinos des kriegsgeschüttelten Deutschlands der satanische Propagandafim „Ich klage an“.

Tage des Zorns; Tage des Mordens
Tage des Zorns; Tage des Mordens

Das T4 Programm der Nazis, also die radikale Vernichtung von „lebensunwertem Leben“ und die Tötung auf Verlangen in ihrer besonders perversen Art, der aktiven Sterbehilfe, sollte der Bevölkerung als völkische Pflicht eingebläut werden.

Der Inhalt des Films ist kurz wiedergegen: Lebenslustige Frau erkrankt unheilbar an MS. Um ihren Mann nicht zur Last zu fallen möchte sie sterben, also verabreicht ihr ihr Mann eine tödliche Dosis Gift. Dann klagt der Mann sich selbst wegen Mordes an und über die Hälfte des Films findet ein Plädoyer für die aktive Sterbehilfe statt, genau dem Muster folgend, das die roten Nazis für die organisierte Sterbehilfe ins Feld führen.

Seit Gestern muss sich im im Jahre 2020 niemand mehr sorgen. Sterbehilfe ist ab sofort legal, haben die obersten Verfassungshüter entschieden. Unser Gesellschaft hat das Nazireich weit hinter sich gelassen und ist an Unmenschlichkeit schwerlich zu toppen.

Das Lexikon des internationalen Films beurteilt den Film folgendermaßen:

„Der dramaturgisch geschickt gebaute, sehr suggestiv inszenierte Agitationsfilm diente den NS-Behörden zur Rechtfertigung ihrer systematischen Vernichtung von Geisteskranken sowie zur psychologischen Vorbereitung eines ‚Sterbehilfegesetzes‘.“


„Ich klage an“ weiterlesen

Der Frühling kommt

Hier, genau an dieser Stelle wird er in Erscheinung treten.

Graugans im Rosensteinpark
Genau diese Stelle ist der geografische Ursprung des Frühlings. Das ist wissenschaftlich erwiesen.

Der Frühling in seiner schönsten Form hat ganz genau hier seinen Ursprung und von hier aus wächst er das ganze Land zu.

Bis alles frühlingsverseucht ist.

Echt!

Für eine gute Fastenzeit – Für Profis

Aber kann man denn nicht auch… ein bisschen mehr tun?

Aber natürlich! Und dazu lädt uns die Kirche auch ein. Jedem steht es frei, sich zusätzliche Bußübungen aufzuerlegen, wobei immer darauf zu achten ist, dass man sich nicht zu viel vornimmt, sondern vor allem regelmäßig und treu bei dem bleibt, was man sich vorgenommen hat. Der Priester kann uns im Beichtstuhl dazu nützliche Hinweise geben.

Käsekuchen - einfach selbst gemacht
Käsekuchen – Eine leckere Profifastenspeise

Hier einige Ideen zur Orientierung:

1. Vor allem kann man etwas häufiger zur Beichte gehen, zum Beispiel zwei- oder dreimal während der Fastenzeit. Das macht uns wachsamer, und wir empfangen in diesem Sakrament die Gnaden, die wir brauchen, um nicht rückfällig zu werden.

2. Dem Gebet besondere Aufmerksamkeit widmen, indem man sich wirklich um Regelmäßigkeit bemüht (Morgengebet, Abendgebet …) oder gegebenenfalls auch, im Kreis der Familie, ein besonderes Gebet (z.B. den ganzen Rosenkranz oder ein Gesätzchen) beten.

3. Früher waren Fasten und Abstinenz während sämtlicher Tage der Fastenzeit (außer an Sonntagen und großen Festtagen) obligatorisch. Man kann an den Geist dieser alten Praxis anknüpfen, indem man sich kleine Bußübungen auferlegt: keine Süßigkeiten, keine zu üppigen oder ausgefallenen Mahlzeiten, kein Alkohol usw.

4. Ein Werk der Barmherzigkeit gegenüber dem Nächsten: gegenseitige Unterstützung, Hilfsbereitschaft, Besuch von kranken oder alten Menschen …

5. Auch schränkt man überflüssige, unnötig zeitraubende Aktivitäten ein, wie z.B. Internet, soziale Medien, Kino, Fernsehen …

6. Die so gewonnene Zeit widmet man am besten der geistlichen Lektüre (jeden Tag im Meßbuch die Texte der Messe lesen, oder das Leben eines Heiligen, den Katechismus, die Nachfolge Christi etc.).

7. Und vor allem viel Unverdrossenheit: „Du aber, wenn du fastest, salbe dein Haar und wasche dein Gesicht, damit die Leute nicht merken, daß du fastest.“ (Evangelium vom Aschermittwoch)

Jeder bringe über das ihm zugewiesene Maß hinaus aus eigenem Willen in der Freude des Heiligen Geistes
Gott etwas dar,
und erwarte in der Freude geistlicher Sehnsucht das heilige Ostern.

(Regel des heiligen Benedikt)

Text übernommen von:

Priesterbruderschaft St. Petrus – Reisstr. 13 – 70435 Stuttgart

Für eine gute Fastenzeit

Die Fastenzeit ist eine privilegierte Zeit von vierzig Tagen, die uns von der Kirche angeboten wird, damit wir uns Gott wieder mehr zuwenden und die Vergebung unserer Sünden erhalten: gleichsam eine große jährliche Exerzitienzeit vom Aschermittwoch bis zum Osterfest, zu der die Kirche all ihre Kinder einlädt.

Pommes mit Mayo
Ein absolut erstklassiges Fastenessen: Pommes mit Mayo

Was macht man während der Fastenzeit?

Zunächst einmal das, was die Kirche vorschreibt:

1. Gläubige ab einem Alter von 14 Jahren sollen an den Freitagen und am Aschermittwoch kein Fleisch essen.

2. Die Gläubigen zwischen 18 und 60 Jahren sind gehalten, am Aschermittwoch und am Karfreitag zu fasten und an diesen Tagen viel Zeit im Gebet zu verbringen.

3. Alle Gläubigen sollen an sämtlichen Fastentagen Bußwerke vollbringen (Beten, Werke der Frömmigkeit oder Nächstenliebe, hochherzigere Erfüllung ihrer Standespflichten).

Pommes mit BigMäc
Ein absolutes „No Go“: Pommes mit BigMäc

Worin besteht das Fasten?

„Für eine gute Fastenzeit“ weiterlesen

Joannes Baptista Sproll – Ein Bischof im Widerstand

Joannes Baptista Sproll war von 1927 bis zu seinem Tod 1949 Bischof der Diözese Rottenburg und erklärter Gegner des Nationalsozialismus. Sein Wahlspruch: Fortiter in fide (Stark im Glauben).

Ein Bischof im Widerstand
BischofSproll – Ein Bischof im Widerstand

1938 wurde Sproll seiner Diözese verwiesen, in die er erst 1945 zurückkehren konnte. Er lebte während dieser Zeit in Krumbach (Schwaben) im Bistum Augsburg. Die Trennung Sprolls von seiner Diözese und seine frühe wie unerschütterliche Gegenposition zur NS-Willkür brachten ihm im Volksmund den Titel „Märtyrer-Bischof“ ein.

Am Tage des Rosenkranzfestes im Jahre 1943 veranlasste Bischof Sproll die Weihe des Bistums Rottenburg an die Mutter Gottes.

Am 8. März 2020 hält Pfarrer Franz Xaver Schmid nach dem Hochamt (Beginn 9:30) in St. Albert einen Vortrag über „Bischof Sproll von Rottenburg – Ein Bischof im Widerstand“. Pfarrer Franz Xaver Schmid hat sich in zahlreichen Veröffentlichungen mit dem „Bekennerbischof“ Sproll beschäftigt.

Vortrag über Bischof Sproll

Sonntag 8. März 2020, 11:15

Albertsaal, Kirche St. Albert

Wollinstr. 55

70439 Stuttgart

Heute ist Dings! Helau

Helau und Alaaf
Helau und Alaaf

Ich muss doch auch noch meinen Senf zu Dings abgeben, Alaaf!

Dings ist eine feine Sache, Helau!

Dings ist richtig klasse, Alaaf.

Was sollten wir nur ohne Dings machen?

Also, hoch die Tassen.

Helau und Alaaf.

Narhallamarsch:

Joseph Jean-Baptiste Laurent Arban, Dings, na sag‘ schon … Ach, Karneval in Venedig,