Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Selbst so dünkle Gemäuer haben einen Preis. Und wenn es nur der erste ist!

Klimakatastrophe

Till Eulenspiegel, der lustige Gesell, lebte zu Beginn der Neuzeit. Er war ein Schalksnarr und Titelheld eines mittelniederdeutschen Volksbuches. Dummheit und Eitelkeit waren das Ziel der Narreteien. Diese kleine Geschichte ist ein treffendes Beispiel für die Arbeitsweise Eulenspiegels.

Lesen bildet

Lesen bildet

Anstelle „unehelich“ kann man ohne Schwierigkeit schreiben, „wer nicht an Gendermainstreaming glaube“ oder „wer die menschengemachte Klimakatastrophe leugne“. Passt immer.

Wie Eulenspiegel für den Landgrafen von Hessen malte und ihm weismachte, wer unehelich sei, könne das Bild nicht sehen

Abenteuerliche Dinge trieb Eulenspiegel im Lande Hessen. Nachdem er das Land Sachsen um und um durchzogen hatte und dort so gut bekannt war, dass er sich mit seinen Streichen nicht mehr ernähren konnte, begab er sich in das Land Hessen und kam nach Marburg an des Landgrafen Hof.

Und der Herr fragte ihn, was er für ein Abenteurer sei. Er antwortete: „Gnädiger Herr, ich bin ein Künstler.“

Darüber freute sich der Landgraf, weil er meinte, Eulenspiegel sei ein Artist und verstünde die Alchimie. Denn der Landgraf bemühte sich sehr um die Alchimie. Also fragte er ihn, ob er ein Alchimist sei. Eulenspiegel sprach: „Gnädiger Herr, nein. Ich bin ein Maler, desgleichen in vielen Landen nicht gefunden wird, da meine Arbeit andere Arbeiten weit übertrifft.“

Der Landgraf sagte: „Lass uns etwas davon sehen!“

Nach dem Mensch ist vor dem Mensch! Der Affe als höchste Stufe der Evolution

Theo Eulenspiegel, Nachfahre Tills, mit Narrenkappe und Watschelzepter

Eulenspiegel sprach: „Ja, gnädiger Herr.“

Und er hatte etliche auf Leinen gemalte Bilder, die er in Flandern gekauft hatte; die zog er hervor aus seinem Sack und zeigte sie dem Landgrafen. Sie gefielen dem Herrn gar wohl, und er sprach zu ihm: „Lieber Meister, was wollt Ihr nehmen, wenn Ihr uns unsern Saal ausmalt mit Bildern von der Herkunft der Landgrafen von Hessen? Und wie sie befreundet waren mit dem König von Ungarn und anderen Fürsten und Herren, und wie lange das bestanden hat? Und wollt Ihr uns das auf das allerköstlichste machen, so gut Ihr es immer könnt?“

Eulenspiegel antwortete: „Gnädiger Herr, wie mir Euer Gnaden das aufgibt, wird es wohl vierhundert Gulden kosten.“ Der Landgraf sprach: „Meister, macht uns das nur gut! Wir wollen es Euch wohl belohnen und Euch ein gutes Geschenk dazu geben.“

Eulenspiegel nahm den Auftrag also an. Doch musste ihm der Landgraf hundert Gulden Vorschuss geben, damit er Farben kaufen und Gesellen einstellen konnte. Als Eulenspiegel mit drei Gesellen die Arbeit anfangen wollte, bedingte er sich vom Landgrafen aus, dass niemand in den Saal gehen dürfe, während er arbeite, als allein seine Gesellen, damit er in seiner Kunst nicht aufgehalten würde. Das bewilligte ihm der Landgraf.

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Früher war die Welt noch in Ordnung. Corona war noch nicht erfunden, die grünen eine Splitterpartei und im März lag Schnee.

St. Peter am 16. März 2013

Schnee lag auf den Boden gehaucht
St. Peter am 16. März 2013

Heute präsentiert sich der Vorfrühling mit fast sommerlichen Temperaturen. Wenn das mal keine Klimakatastrophe ist.

Leckeres Eis auf warmer Motorhaube

Leckeres Eis auf warmer Motorhaube, am 16. 3. in St. Peter gekauft.
Der Wind wehte eisig.

An dem zweiten Bild vom selben Tag kann man sehr gut nachvollziehen, wie sich das WetterKlima von damals zu heute verändert hat.

So!

Warten auf …

Nilgans cum Ente

Das Warten im Rosensteinpark ist genauso langweilig wie das Warten an anderen Orten.

  1. den nächsten Anschluss,
  2. die Straßenbahn,
  3. die Klimakatastrophe,
  4. Godot!

Ich weiß es nicht. Keine Ahnung.

Moment! Warten auf mich, fehlt noch.

Ich wünsche allen Lesern einen wartungsfreien beschaulichen Freitag.

Anni Freiburgbärin von Huflattich

Locus gibt seit drei oder vier Tagen verschärften Kometenalarm. Ein außerirdischer Komet soll die Erde heute, Morgen oder Übermorgen untersuchen.

Erscheinungen über dem Schwarzwald

Die Welt geht unter!
Merkwürdige Erscheinungen über dem Schwarzwald

Das stimmt.

Hier der Beweis! Gerade eben fotografiert und mit dem Smartphon veröffentlicht.

Kometen sind über dem Schwarzwald in Erscheinung getreten.

Verdorri! Die Welt geht unter!

Und diesmal ist nicht das Klima schuld. Mist!!!

Dummerweise habe ich auch heute Morgen wieder einmal das Licht der Welt erblickt. Was ich sah, war wunderbar.

Der Kartoffelbovist ist kurz vorm aufplatzen

Der Kartoffelbovist ist kurz vorm aufplatzen

Der Planet wird gerettet. Endlich! Die Klimakatastrophe ist vorbei. No Kohle, no cry. Autos auf den Schrott!

Auch anderen Ortes nur frohe Nachrichten und fröhliche Gesichter. Es wird teuer, teuer, teuer, verkündet du-weißt-schon-wer.

Klasse!

Wenn einem des Morgens schon so viele (zwei) schöne Dinge über den Weg laufen, dann ist es an der Zeit noch ein drittes (schönes Ding) zu frühstücken:


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Der Sommer 1975 war ein erfolgreiches Jahr für Rudi Carrell. Nass, kalt und verregnet, ganz so wie man sich heute einen Sommer wünscht – so man denn nicht alle Tassen im Schrank hat.

Sommerregen

Sommer 1975

Für unsere Klimakatastrophenvielflieger gilt immer noch der Beginn des herrlichen Liedes: „Wir brauchten früher keine große Reise. Wie wurden braun auf Borkum und auf Sylt.“

Ja früher gab’s noch Hitzefrei. Das Freibad war schon auf im Mai. Ich saß bis in die Nacht vor unserem Haus. Da hatten wir noch Sonnenbrand und Riesenquallen an dem Strand, und Eis und jeder Schutzmann zog die Jacke aus.

Ein lecker Liedchen aus der Eiszeit:


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Der Blick in die Zukunft wird mittels magischer Zauberkugeln oder ungemein raffinierten, sauteuren Computerprogrammen realisiert.

Fast wie in Amazonien

Fast wie in Amazonien, der sonnendurchflutete Rosensteinpark

Der Blick in die Vergangenheit ist viel einfacher. Ein Blick ins Fotoalbum zeigt, vor langer, langer Zeit war das Wetter viel besser als heute. Gestern Morgen schien noch im Rosensteinpark die Sonne, jetzt ist es dort nur grau in grau.

So ist das, wenn die Klimakatastrophe zuschlägt.