Heilige Christina, Märtyrerin

Das Römische Martyrologium, der 24. Juli

Martyrium
Vorbild des Martyriums

Zu Tiro, am See von Bolsena in der Toscana, die heilige Jungfrau und Blutzeugin Christina.

Weil sie an Christus glaubte, zerschlug sie die goldenen und silbernen Götzenbilder ihres Vaters und verteilte die Stücke unter die Armen. Deshalb wurde sie auf seinen Befehl mit Geißeln zerfleischt und noch auf andere Weise grausam gepeinigt. Mit einem großen Stein beschwert, wurde sie in den See geworfen, doch von einem Engel gerettet.

Unter einem späteren Richter, dem Nachfolger ihres Vaters, ertrug sie standhaft noch schmerzlichere Folterungen.

Unter dem Statthalter Julianus wurde sie in einen glühenden Ofen gesteckt und blieb fünf Tage lang unversehrt darin. Auch Schlangen überwand sie mit Christi Kraft.

Schließlich schnitt man ihr die Zunge aus und durchbohrte sie mit Pfeilen.

So beschloß sie das Martyrium.

Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Blutzeugen und Bekenner sowie heiliger Jungfrauen.

Aus: Das Römische Martyrologium Ausgabe von 1962 Übersetzt von den Benediktinern der Erzabtei Beuron

Allen, die auf den Namen Christine hören, einen herzlichen Glückwunsch zum Namenstag.