Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Im Februar bereitet sich die Natur ganz langsam auf den Frühling vor

Rosensteinpark

Es kann, muss aber nicht, auch im Dezember schöne Tage geben. Die Sonne scheint, der Himmel ist fast wolkenlos.

Rosensteinpark im Dezember

Super Wetter! Der Rosensteinpark im Dezember

In diesem Jahr hat der Dezember noch keinen richtig schönen sonnigen Tag gezeigt. Also so einen, bei dem man sagt: „Uhii“. Das Bild stammt aus dem Jahr 2016. Da konnte man zumindest ansatzweise so etwas wie „uhii jui jui“ sagen.

Kein Blatt mehr am Baum, das Schilf ist braun.

Der Winter kommt!

Der Winter kommt!

Es führt kein Weg drum herum: Es ist später Spätherbst. Fast Winter.

Guck dir die Gänse im Wasser an. Sie bibbern schon.

Was nicht mehr auf dem Bild zu sehen ist: Der Himmel ist mittlerweile Babyblau und die Wolken sind babyrosa. Sieht schön aus.

Ehrlich.

Liebe nette Schwäne watscheln tolpatschig durch den Rosensteinpark. Der gute Geier Reiher zieht verträumt am Himmel seine Bahnen.

Was is?

Häh? Was is?

Der kuschelige Eisbär balgt verträumt in weißem Schnee, der Gepard schnürt elegant übers Land. Ein Paradies ist diese Erde.

Die fleißigen Bienlein summen vergnügt in ihrem Stock, es ist eine Wonne ihnen zu zuschauen. Nichts kann ihre emsige Ruhe stören. Nur der gierige Mensch. Dringt brutal und maßlos in die heile Welt der Biene ein und stiehlt ihren Honig.

Die armen Bienen. Mir tut das Herz so weh, wenn ich dieses Leid seh‘.

Die Natur ist gut, Mutter Erde sorgt liebevoll für alles. Der Mensch zerstört.

Hier der Beweis: Live aus dem Bienenstock!

Giant Hornet vs Honey Bees – Deadliest Showdowns (Ep 6) – Earth Unplugged
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Die Premiere zu Romeo und Julia im Rosensteinpark am gestrigen Abend (Montagsfever!) war ein grandioser Erfolg in der kurzen Geschichte der Stuttgarter Freiluftsaison.

Romeo und Julia im Rosensteinpark

Romeo und Julia im Rosensteinpark

Dicht komprimiert ist den Zuschauern ein rasanter Parcours durch die Tragödie geboten worden. In rekordverdächtigen 55 Sekunden spielte sich das ganze Drama ab: Kennenlernen, verlieben, Selbstmord, Weihnachtsgans.

Einfach lecker!

Ich wünsche allen, besonders den Enten, Gänsen und Karpfen, eine gelungene Woche

Anni Freiburgbärin von Huflattich

Ein eisiger Hauch liegt über dem Rosensteinpark. Müde kämpft sich die tiefstehende Sonne in die Sichtbarkeit empor.

Rosensteinpark

Der Rosensteinpark im güldenen Morgenlicht

Lange wird das nicht gut gehen. Düstere Wolken wachsen und gedeihen und fordern dem Klima das Recht.

Recht so! Klimadämmung statt Klimadämmerung.

Preiswert in ihrem Klimadämmungfachhandel.

Handwerk lohnt, denn Handwerk hat goldenen Boden!

Lidl hat jetzt einen ganz neuen Thermomix im Verkauf. Soll gut sein.

Ente im Rosensteinpark

Lieber eine Ente im Gartopf als eine Ente im Rosensteinpark.
Oder umgekehrt.

Sagt man zumindest. Ich weiß es nicht.

Ich koche weiter nach altmodischer Art auf dem Herd. Gut, so altbacken bin ich doch nicht, der Herd ist schon elektrisch. Kohle gibt es ja nicht mehr.

Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung. Zurzeit ist es dunkel und nichts Böses ist nicht zu sehen.

Fußbadende Enten im Rosensteinpark

Im Laufe des Tages wird sich das ändern. Gut beraten ist, wer jetzt ein erfrischendes Fußbad in eisig kaltem Wasser nimmt.

Aber der Schein trügt. Nichts ist mehr im Rosensteinpark so, wie es einmal war. Die Änderungen finden ganz allmählich statt. Peu à peu wird die Normalität ersetzt. Der Vorgang ist gespenstisch.

Erwin 'Mystery' Schwan

Erwin ‚Mystery‘ Schwan

Sieh‘ dir das Bild an. Der Teich hat seine Neigung geändert. Er scheint auszulaufen, nach links. Das ist nicht das Besondere, das liegt an der Fotografin, die die Kamera nicht gerade halten kann.

Ich sage dir, was unheimlich ist.

Sieh‘ dir den Weg hinter dem Teich an. Nichts zu sehen. Das denkst du aber nur. Gerade eben lief dort noch ein Mann her. Ich habe ihn gesehen. Der Mann war schlagartig weg. Einfach so.
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