Meine letzte Beicht … Beichten in Zeiten der Klimareligion

„Ich habe 96 mal Zigarettenkippen aus dem Autofenster geworfen.

Gallische Feldwespe bei der Nahrungsaufnahme
Damit wir uns in Zukunft auf diesem Planeten heimisch fühlen können!

Ich habe einmal das teuere Super-Plus getankt, da mein alter R4 kein bleifrei verträgt.

Ich habe dreimal mit phosphathaltigem Waschmittel meine Wäsche gewaschen.

Ich habe viermal meine Tampons in der Toilette entsorgt, ein hat eine Überschwemmung hervorgerufen, das ganze Bad … gut, ich beichte weiter.

Ich habe siebenmal meinen Müll nicht korrekt getrennt.

Ich habe vier Batterien im Hausmüll entsorgt.

Ich habe siebenmal nicht gelber Punkt Müll im gelben Punkt Müllsack getan.

Ich habe einmal gelogen. Ich benutze keine Tampons.

Das sind alle meine Sünden.“

„Was!? Vier Stunden Sozialarbeit und 500 € an Grienpiss zahlen? Für die paar Sünden? Wie 550 € weil ich den Namen Greenpeace verunehrt habe?

Das ist Schei…, Entschuldigung, ich meine Eiße, bevor Sie auf 600 erhöhen.“

Ich tu‘ mein Urlaub plan’n tun

Langsam is Zeit, das’ich mich um mein Urlaub kümmern tun muss. Am liebsten täte ich wieder nach’e Schottens fahr’n tun, weil die Männer in’ne Röcke klasse Katzenmusik mach’n tun un‘ weil der MacDonald da am besten is.

Pommes un' Müll! Ein Gedicht!
Lecker Erinnerung’n an’nen letzten Urlaub in Schottland

Mein Kumpel Ferdi, mit dem ich wieder verreisen tu‘, hat gesacht, lass uns doch ma‘ nach was an’nerem kucken tun. So’n paar Bäumskens soll’n im Urlaubsland sein un‘ natürlich ganz viel Wasser mit’n Strand drumrum.

Jau! Un‘ dann ham’wer endlich ’n knorke Urlaubsziel gefund’n. Hat alles. Sogar ’n bisken Müll am Strand, wie sich das gehör’n tut in’nem richtigen Urlaub. Echt klasse. Un‘ Berge tun sogar auch da sein.

Eiße is nur, der Reiseveranstalter mit’ti weiße Mütze auf’n Kopp tut nich‘ sag’n, wo der Urlaubsort is. Wie soll’n Ferdi un‘ ich dahinkomm’n tun, wenn wir nich‘ wiss’n wo wir hin müss’n.

 

Hauptsache Latein

Latein ist eine tote Sprache. Unbeachtet von der Presse versinkt sie immer tiefer im großen Morast des Vergessens. Einst, nicht nur zu Cäsars und Ciceros Zeiten, war sie groß und beliebt. Knapp 50 Jahre ist es her, dass ihr die Kirche das unverdiente Ende bereitete.

So groß war mein letzter Fisch!!!
So groß war mein letzter Fisch!!!

Aber Latein lässt sich nicht unterzukriegen. Nicht nur in kleinen Untergrundzirkeln wird gepflegtes Latein gesprochen, nein, Latein hat sich auch bestimmter Kreise bemächtigt, die gar nicht daran denken, Latein auf den Müll der Geschichte zu werfen.

Ich war auch ganz baff, das sage ich in aller Bescheidenheit
Ich war auch ganz baff, das sage ich in aller Bescheidenheit

Jäger sind ein bekanntes Beispiel. Angler mögen ebenfalls das Latein. Das berufsspezifische Latein erfreut sich so großer Beliebtheit, dass sogar die Fauna davon ergriffen wird (s. Bild: Erwin Schwan preist in höchsten Tönen seinen letzten Fang).

Wie? Du glaubst mir nicht?
Wie? Du glaubst mir nicht?

Einzig die Norddeutschen bilden – mal wieder – eine peinliche Ausnahme. Hier wird nicht Latein gesprochen, sondern Garn. Seemannsgarn.