Die neue Ernte ist da

Fesch sehen sie aus, wie aus dem Ei gepellt.

Amsel
Fesch sieht die junge Amsel in der Mannaesche aus.

Die neue Generation Amsel ist flügge geworden und erfreut ab sofort das Auge. Der Gesang lässt noch auf sich warten.

Rom ist auch nicht an einem Tag gebaut worden, gut Ding hab‘ Weil‘ und der nächste Frühling kommt bestimmt.

Oder heißt es „Rom ist auch nicht an einem Tag zerstört worden“?

Lustig ist das faria, faria, ho!

Sieh dir nur die kleinen Racker an. Als ob es kein Morgen gäbe.

Wasserläufer
Wasserläufer in Rage

Anstatt wie ihre über den Teich vagabundierenden Artgenossen die letzten Tage ihres Lebens zu genießen, bereiten sie eine neue Generation von Wasserläufern vor.

Die Natur ist halt sexistisch.

So ganz nebenbei: Wie soll ich eigentlich ab demnächst meinen Jogurt essen, wenn die Plastikbecher verboten werden? Tetrapack? Glasflasche mit oder ohne Pfand?

Noch nebenbeier: Nach der 90jährigen Turneruroma aus Jena berichtet weltonline jetzt von der 100jährigen Gewichtheberin. Frau sein lohnt sich. Bringt ein hohes Alter, alter Schwede.

Zeit für eine Träne

Und so las ich unschuldig und fromm am frühesten Morgen um 9:06 in der Welt die traurige Geschichte von der jungen Generation, die es nicht gewohnt ist, mit Hürden umzugehen.

Auf der Flucht im Rosensteinpark gesichtet
Drum hüpfe wem der Hüpf gegeben

Ach, die kleinen Scheißer, dachte ich sofort, Isolation, Lagerkoller und geplatzte Träume … Das ist hart. Aber, auch das wird die junge Generation lernen, was uns nicht kaputt macht, macht uns härter! Jau! Hart wie ein Cheeseburger bei Burgerking.

Meine Generation war ein wenig anders. Hier ein Original von 1967, live:

The Who – My Generation live 1967

Als Omageneration kann ich nur feststellen: Irgendwas ist bei den verweichlichten Pissnelken in der Mamageneration falsch gelaufen.

Und hier, 2015, kannst du mal die Opas beim schmettern ihrer Generationenhymne bewundern. Zwei von damals, das Schlagzeug und der Bass, sind beerdigt und der Rest bringt ohne gitarrenzertrümmern (das Alter und die Bandscheiben) die Enkel und Urenkel in Verzückung.


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Die Rentenversprechen der Regierung

Anni Freiburgbärin von HuflattichIch entschuldige mich in aller Form, aber bei meiner Reise durch die Untiefen des Internets bin ich schon wieder beim Locus vorbei gekommen. Dieses Organ der Qualitätspresse titelt:

„Für die Zukunft der Rente bleibt fast nur ein Ausweg
Für die Rentenversprechen der Regierung werden wohl die Kinder zahlen müssen“

Ach! Ehrlich? Ne nä?

Vielleicht sollte mal jemand diesem Schreiberling klar machen, dass die Kinder immer die Rente zahlen. Das nennt sich Generationenvertrag.

Keiner hat ihn eigenhändig unterzeichnet und dennoch gilt er für uns alle: der Generationenvertrag. Die Jüngeren zahlen ihre Beiträge in die Rentenversicherung ein, wovon die Renten der heute Älteren ausbezahlt werden.

So stützt und unterstützt die Generation, die im Berufsleben steht, die Generation, die sich im Ruhestand befindet. Die Weiterentwicklung und Anpassung des Generationenvertrages an die demografische und wirtschaftliche Entwicklung wird laufend diskutiert.

So schreibt‘s die Deutsche Rentenversicherung und so läuft es seit Bismark (der mit dem Hering tanzt).

Die Renten sind sicher! Hugh