Die verkaufte Braut

In einem böhmischen Dorf wird Kirchweih gefeiert. Die junge Marie jedoch ist traurig. Sie soll den dummen, aber reichen Wenzel heiraten, obwohl ihr Herz dem Hans gehört. Sie schwört ihrem Hans ewige Treue. Der erzählt ihr, dass er von seiner bösen Stiefmutter aus dem Haus getrieben wurde; dass er und Wenzel Stiefbrüder sind, verrät er jedoch nicht.

Die verkaufte Braut
Der verkauften Braut tropfen die Tränen aus der Nase (s. Pfeil), doch am Ende wird sie verkauft aber glücklich sein.
Fast wie im richtigen Leben.
Eben.

Maries Vater und der Ehevermittler kommen mit dem Ehevertrag. Marie verweigert standhaft ihre Zustimmung. Ihre Mutter Kathinka unterstützt ihre Tochter.

Der mit einem Sprachfehler behaftete Wenzel sitzt unterdessen im Wirtshaus. Er hat Marie noch nie gesehen und so ist es für diese ein leichtes, mit ihm ins Gespräch zu kommen und ihm seine zukünftige Braut in den schwärzesten Farben zu schildern. Es kommt so weit, dass Wenzel „so eine“ nicht mehr haben will.

Friedrich Smetana’s brilliante Ouvertüre der Oper ‚ Die verkaufte Braut‘ gespielt vom Chamber Orchestra of Europe unter der Leitung von Yannick Nezet Seguin. (Kölner Philarmonie 17.06.2018)

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