Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Selbst so dünkle Gemäuer haben einen Preis. Und wenn es nur der erste ist!

Video

Den Vorschlag meiner Annisekretärin habe ich wohlwollend geprüft und dann zugestimmt. Wenn die Doofschnalle in Berlin ohne Sinn und Verstand Billionenbeträge verballert, dann können knapp 40 € in eine gute Sache investiert nicht schlecht sein.

97 Folgen klasse Unterhaltung

Prima Filme! 97 Folgen klasse Unterhaltung mit Männern, die noch Männer sind.

So kommt es, dass wir seit Wochen jeden Abend die folgenden erbauenden Worte vernehmen:

Vor einigen Jahren wurden vier Männer einer militärischen Spezialeinheit wegen eines Verbrechens verurteilt, das sie nicht begangen hatten. Sie brachen aus dem Gefängnis aus und tauchten in Los Angeles unter. Seitdem werden sie von der Militärpolizei gejagt, aber sie helfen anderen, die in Not sind. Sie wollen nicht so ganz ernst genommen werden, aber ihre Gegner müssen sie ernst nehmen. Also wenn Sie mal ein Problem haben und nicht mehr weiter wissen, suchen Sie doch das A-Team!

Jaaa! Das A-Team. Das waren noch Männer, die auf Zack waren. Die wußten noch mit Hammer, Lötkolben und Gewehr umzugehen. Wenn irgendwo eine Ungerechtigkeit war, dann hat das A-Team geholfen. Die haben sich noch dreckig gemacht, ohne danach zu fragen, wie den die Flecken hinterher raus gehen sollen (Faceman mal ausgenommen).

Wenn Hannibal einen Plan ausgearbeitet hat, dann hat er auch funktioniert, so dass er am Ende der Folge genüßlich an seiner Zigarre nuckelnd sagen konnte: „Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert.“

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Ein durchaus erfreulicher erster Herbsttag neigt sich dem Ende entgegen. Soviel sei verraten: Katerchen und Kätzchen haben noch viele aufregende Abenteuer erlebt.

Ein Herz und eine Seele

Brüderchen und Schwesterchen: Ein Herz und eine Seele

Auf dem Bild sieht man wie beide lustig und vergnügt zu den ersten herbstlichen Festivitäten aufbrechen.

Hier ist eine:

David Garrett – Antonio Vivaldi, Vier Jahreszeiten – Herbst

Ganz langsam geht der Herbst in den Winter über. Jetzt beginnt die Zeit der Basteleien.

Anni Freiburgbärin von Huflattich

Mir schwant Übles: Kalt wird’s und noch kälter

Ich habe gestern überlegt, was ich basteln könne. In Anbetracht des regnerischen Wetters ist mir natürlich sofort etwas eingefallen.

Ich habe Bilder mit Wolken gebastelt. Und weil gerade die Corona-Pandemie mit ihren Quarantänebeschränkungen grassiert, habe ich mir gedacht: „Anni, Du bist doch nett. Setze in jedes selbstgebastelte Wolkenbild ein Flugzeug hinein. Dann können sich die armen quarantänegeschädigten Menschen freuen und Du hast Dein gutes Werk für heute vollbracht.“

Hier ist also mein gutes Werk für heute, vielleicht auch für Morgen und die ganze nächste Zeit:

Duftweiche Satinwolken in abendlichem Rot

Duftweiche Satinwolken in abendlichem Rot

 

Sahnecremewolken unter blauem Holunderhimmel

Sahnecremewolken unter blauem Holunderhimmel

 

Sonnenglut, exotisch mit einem kleinen Spritzer Fernweh

Sonnenglut, exotisch mit einem kleinen Spritzer Fernweh

 

Eisglätte, Rutschgefahr

Eisglätte, Rutschgefahr

 

Schneematschwolken, hintergrundilluminiert

Schneematschwolken, hintergrundilluminiert

 

Anni in the sky

Wenn ich in Stimmung bin, dann geht’s rund

So!

Anni Freiburgbärin von Huflattich

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Frederick Delius, geb. 29. Januar 1862 in Bradford, gest. am 10. Juni 1934 war ein englischer Komponist deutscher Herkunft.

Schau, darum ist Verödet deine Stätte worden

Kaputte Kirchen passen gut zur Musik

Er entwickelte seinen sehr persönlichen Stil, der anfangs von Wagner und Grieg, später auch von Debussy beeinflusst war: Eine unverwechselbare Harmonik, ein scheinbar unendliches Fließen der Musik und ein dem Impressionismus nahestehendes sensibles Erfassen feinster emotionaler Nuancen.

Delius Musik kann als bedeutender musikalischer Ausdruck des „Fin de siècle“ verstanden werden.

Sweet, sweet music from the… Weiterlesen

Machen wir ein wenig in Herbst. Delius hat ein herrliches Stück herbstlicher Musik geschaffen. Hinreißend schön, leicht und locker kommt es daher.

Sonnenstrahlen tauchen den Rosensteinpark in goldenes Licht

Sonnenstrahlen tauchen den Rosensteinpark in goldenes Licht

Oh wären doch alle dekadenten Dekadentisten so von Delius inspiriert.

Doch was heute als dekadent bezeichnet wird, war früher einfach nur ordinär, vulgär, einfach widerlich.

Delius ‚By The River‘: Chatsworth Park: Autumn

Endlich hat die Fußballsaison wieder begonnen. Mein Interesse an Fußball ist zwar gering, aber in Zeiten von Coronagefängnis bin ich für jede Abwechslung in den dunklen Gemäuern meines Coronaverschlages dankbar.

Kalle beim Tabledance: So geh'n die Deutschen

Fußball in längst vergangenen Zeiten. Fußballfan beim Tabledance: So geh’n die Deutschen. Ole!

Einige Änderungen zum „normalen“ Fußball, was immer das sein soll, hat es coronabedingt zum Saisonstart gegeben. Die Fußballer dürfen nur zu viert auf den Platz und müssen eine Art Rüstung gegen Coronainfektionen tragen. Den Rüstungen angepasst ist die Größe des Fußballs. Der Rest ist bekanntes Fußballspiel. Wer zuerst die meisten Tore geschossen hat, hat gewonnen. Oder so.


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Dem Herbstanfang sei Dank. Vorbei das schwitzen bei 35°. Doch die jetzt gemessenen 15°, eisig kalt, sind im Winter die Aussicht auf frühlingshafte Temperaturen.

Ein Star

Der Star an sich möchte gerne bleiben. Aber das Klima will es nicht. Sch… niedrigen Temperaturen

Dem Star, wird es zu kalt. Ab Mitte Juni bis Anfang August machen vor allem die Jungvögel der nordöstlichen Populationen einen sogenannten Zwischenzug; die Zugrichtung liegt meist schon in Richtung des Winterquartiers.

Der Zug wird durch die Vollmauser unterbrochen. Anfang… Weiterlesen

Heute hab’ich mein‘ alten Kumpel Knuddel, der wo der Anführer von’ne gefährliche Elchgang iss, getroff’n un‘ gemeinsam sin‘ wir los in’nen Erlebnisbad.

Mit mein' Kumpel Knuddel in'nem Erlebnisbad

Mit mein' Kumpel Knuddel in'nem Erlebnisbad

War klasse da. So’n paar dulle Typen, die nur fikifiki sag’n konnt’n un‘ das Weibsvolk un‘ sogar ’n paar Mädchens begrapscht hab’n, hab’n wir kurzerhand verjacht. Ging kurz un‘ schmerzhaft.

Un‘ nach’n Training hab’n wir uns so richtich klasse erholt. Un‘ von’ne Schicksens war’n wir natürlich der Schwarm, also mehr ich als mein Kumpel Knuddel.

Ich hab‘ auch’n richtich klasse Lied für’es Erlebnisbad rausgekuckt.

Hier is’ses:


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Wir schreiben das Jahr 1969. Die sexuelle Revolution nimmt Fahrt auf. Oswald, der Schlüssellochgucker, überschüttet die Republik mit unbekannten Wesen. „Dein Mann, das unbekannte Wesen“, „Deine Frau, das unbekannte Wesen“, „Dein Opa, das unbekannte Verwesen“. Helga guckt den Schulmädchenreport Teil 12. „Wer zweimal mit demselben pennt, gehört schon zum Establishment“.

Ein herzallerliebstes Schwanenherz

Ein herzallerliebstes Schwanenherz

1969. Männer waren noch richtige Männer und nicht die weibisch degenerierten Weicheier von heute. Richtig fetzig haben sie noch Bomben gebastelt und geworfen. Ein Beispiel von Hunderttausenden: 9. November: Versuch eines Bombenanschlages auf das Jüdische Gemeindehaus Berlin durch die militante Gruppe Tupamaros West-Berlin. Aber die Dekadenz hat schon begonnen. Die sozialistisch liberale Koalition schafft sexuelle Hemmschwellen ab. Ganz besonders fatal: Der § 175 wird gestrichen – mit dunkelstem Schwarz.

Gerade hat Papst Paul VI. Humane Vitae, die „Pillenenzyklika“ veröffentlicht, da zücken die deutschen Bischöfe schon den Dolch. Alles wird getan, diese hinterwäldlerische Enzyklika zu entschärfen. Das Resultat lässt sich in der „Königssteiner Erklärung“ nachlesen.


On Her Majesty’s Secret Service (1969) – Official Trailer

1969. Alles steht auf sexuelle Befreiung. „Make love, not war“. Ausgerechnet in dieser Zeit der Abenddämmerung sagt er die Worte. Er, der Macho, der Frauenflachleger im Dienste ihrer Majestät: „Willst Du meine Frau werden?“. James, was ist mit dir passiert? Und sie antwortet: „Ich wünsche mir drei Jungen und drei Mädchen.“ Hat Diana Rigg etwa vergessen, dass sie eigentlich Emma Peel heißt und den Männern zeigt was Karate ist? Bond und Emma heiraten. Welch ein Anachronismus. Wie soll es bloß mit Bond weitergehen?

Das hat die Produktionsfirma auch gedacht und ein Einsehen gehabt. 20 weitere Bond Filme sind der Dank dieser Einsicht:

„Auf dem Weg in die Flitterwochen stoppen sie, um die Blumendekoration am Wagen zu entfernen. In diesem Augenblick fährt ein Auto mit Blofeld am Steuer vorbei. Irma Bunt, Blofelds rechte Hand, schießt aus dem fahrenden Wagen auf Bond und Tracy. Sie trifft die Braut bei diesem Anschlag tödlich.“

On Her Majesty’s Secret Service – We Have All The Time In The World

Louis TrenkerAmstrong

Puh! Das war knapp!

Trotzdem. Immer wieder gern gesehen:
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