Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Im September blühen Bauerngärten auf

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Ein Märchen wie ich es nicht schöner erzählen könnte. Manch einer meiner Freunde munkelt hinter vorgehaltener Hand, ich habe dieses Märchen vom „guten Feuervogel“ und vom „Unsterblichen Zauberer Kastschej“ erfunden. Das stimmt leider nicht.

Feuervogel

Es brennt! Es brennt!

Im Garten des Zauberers Kastschej lebt der Feuervogel. Der junge Prinz Ivan fängt auf der Jagd diesen Vogel. Dieser bittet ihn um seine Freiheit und Prinz Ivan lässt ihn wieder frei. Als Dank dafür erhält Ivan eine Feder des Vogels, der magische Kräfte innewohnen.

Im Garten des Zauberers Kastschej werden 13 Jungfrauen gefangen gehalten, darunter die Prinzessin, in welche Ivan unsterblich verliebt ist. Als er das Gartentor berührt, ertönt ein Glockenspiel. Daraufhin erscheint Kastschej mit seinen Dämonen um Ivan zu töten. Doch die Wunderfeder des Feuervogels schützt den Prinzen.


Igor Strawinskys Feuervogel „L’Oiseau de feu“ (Finale) mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Pierre Boulez. Eine Aufnahme von den Salzburger Festspielen.

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Sylvia, eigentlich Sylvia ou La Nymphe de Diane wurde 1876 von Léo Delibes komponiert. Es handelt sich um ein klassisches Ballettstück.

Nymphen

Sylvia ou La Nymphe de Diane

Die erste Choreografie stammt von Louis Alexandre Mérante und war ihrer Zeit weit voraus. Die Choreografie galt als ziemlich rebellisch.

Tschaikowski schrieb 1877 in einem Brief an den Komponisten Sergei Tanejew: „Habe mir Délibes Sylvia angehört. Hätte ich diese Musik vorher gekannt, hätte ich Schwanensee nicht geschrieben.“

Das Pizzicato aus Sylvia:

Gute Nacht

Anni Freiburgbärin von Huflattich

… sportlich!

Weicheier wegräumen

Weicheier werden 2021 einfach überrannt

Raus aus dem warmen Bett, raus aus der miefigen Wohnung, rein in die Natur! Ein kleiner 50 km Waldlauf ist ein guter Start ins neue Jahr.

Etwaige trübe Tassen, verweichlicht dekadente Hindernisse, sind mit Schmackes aus dem Weg zu kicken.

Es lebe der Sport!

Lang lebe 2021!!!

Mindestens noch 364 Tage!

Und im Sommer wird endlich wieder gebadet:

STORROR’s Urban Ninja Warrior

Same procedure as last year?“

„Same procedure as every year!“

Regenbogen am Neujahrsmorgen

Regenbogen am Neujahrsmorgen bringt Glück und Verstand

Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker hat eine lange Tradition. Länger jedenfalls als Dinner for one. Seit 1939 spielen die Philharmoniker Musik der Strauß-Dinastie.

Rausschmeißer ist immer der Radetzky-Marsch.

Hier eine wunderbare Aufnahme aus dem Jahr 2010 (das Bild vom Regenbogen stammt vom 1. 1. 2007, also durchaus aktuell), Dirigent ist Georges Prêtre.

Bester Solist: Das Publikum, dass sich wunderbar vom Meister leiten ließ.

Ein feines Ballett hat im Jahr 2020 das Licht der Welt erblickt und erfreut mit maschineller Präzision das Internet.

Winter

Do you love it? Winter wie er mir gefällt, inklusive verbotenem Feuerwerk

Niedliche Roboter tanzen zu verzückenden Rhythmen. Kein Kommentar.


Do You Love Me? – Boston Dynamics

Wohl bekomm’s. Der Transhumanismus lässt grüßen.

Das große Tor von Kiew

Das Tor von Kiew

Das Tor von Kiew mit Wucherer, gemalt nach einer Idee von mir

bezieht sich auf den zeichnerischen Entwurf für ein Stadttor mit Glockenturm und einer kleinen Kirche im Innern.

Durch ein vollgriffiges und durch Bassvorschläge „gewichtig“ gestaltetes Thema beschreibt Mussorgski die majestätische Größe des Tores.

Der sakrale Aspekt wird durch zwei eingeschobene Episoden im vierstimmigen Choralsatz angedeutet. Glockenartige Akkorde im Bass schaukeln sich zu einem reichhaltigen Geläute auf.

Volker Hartung, Kölner, Jahrgang 1955, traf 1976… Weiterlesen

Es geschah aber in den selben Tagen, daß von Kaiser Augustus ein Befehl ausging, daß der ganze Erdkreis aufgeschrieben werde. Diese Aufschreibung war die erste, und geschah durch Cyrino, den Statthalter von Syrien.

Fröhliche Weihnachten

Wir wünschen ein gesegnetes und gnadenreiches Weihnachtsfest

Und alle gingen hin, sich aufschreiben zu lassen, ein jeder in seine Stadt.

Da zog auch Joseph von Galiläa, aus der Stadt Nazareth, hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, welche Bethlehem heißt, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, um sich aufschreiben zu lassen mit Maria, seinem verlobtem Weibe, welche schwanger war.

Es begab sich aber, als sie daselbst waren, erfüllten sich die Tage, daß sie gebären sollte.

Und sie gebar ihren erstgeborenen Sohn, und wickelte ihn in Windeln, und legte ihn in eine Krippe, weil für sie kein Platz war in der Herberge.

Und es waren Hirten in der selben Gegend, die hüteten und in der Nacht wache hielten bei ihrer Herde. Und siehe, ein Engel des Herrn stand vor ihnen, und die Herrlichkeit Gottes umleuchtete sie, und sie fürchteten sich sehr.

Der Engel aber sprach zu ihnen: „Fürchtet Euch nicht! Denn sehet, ich verkündige Euch große Freude, die allem Volke zuteil werden wird; daß Euch heute der Heiland geboren worden, in der Stadt Davids, welcher Christus, der Herr, ist. Und dies soll Euch zum Zeichen sein: Ihr werdet ein Kind finden, in Windeln eingewickelt und in einer Krippe liegend.“

Und plötzlich war bei dem Engel eine Menge der himmlischen Heerscharen, welche Gott lobten, und sprachen: „Ehre Gott in der Höhe, und Friede den Menschen auf Erden, die guten Willens sind!“

Und es geschah, als die Engel von ihnen hinweg gegangen waren in den Himmel, sprachen die Hirten zueinander: „Lasset uns hingehen bis Bethlehem, und das Wort sehen, das geschehen ist, und das uns der Herr kund getan hat.“

Und sie kamen eilend, und fanden Maria und Joseph, und das Kind, welches in der Krippe lag.

Da sie es aber sahen, machten sie bekannt, was zu ihnen von diesem Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, wunderten sich, und über die Dinge, welche von den Hirten ihnen erzählt worden.

Maria aber bewahrte alle diese Worte, und überlegte sie in ihrem Herzen.

Und die Hirten kehrten zurück, in dem sie Gott priesen und lobten um alles dessen willen, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es zu ihnen gesagt worden war.

Lukas 2, 1 – 20

Aus: Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testamentes mit dem Urtext der Vulgata übersetzt und mit erklärenden Anmerkungen versehen von Augustin Arndt S. J. ,1914. (Allioli Bibel)

Allen unseren Freunden und Lesern wünschen wir ein gesegnetes und gnadenreiches Weihnachtsfest!

Anni Freiburgbärin von Huflattich und Freunde


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Manche Lieder werden als Weihnachtslieder verkauft, sind aber keine. Schlimmstes Beispiel ist „last christmas“. Das einzige, das dieses Lied mit Weihnachten zu schaffen hat, ist das Wort Weihnachten.

Weihnachtskekse

Weihnachtskekse aus der Weihnachtsbäckerei handverlesen und verfeinert von unserem Meisterkeks

Andere Lieder, nicht ganz so garstig, gehen durchs eine Ohr rein und durchs andere wieder raus. Das ist bei den meisten aktuellen „Weihnachtsschlagern“ der Fall.

Eines, ein Lied, das eher das Adjektiv kindisch als kindlich verdient, hat allerdings bei mir eine fatale Wirkung. Höre ich es einmal, dann bekomme ich den Refrain nicht mehr aus den Kopf. Obwohl nichtssagend setzt sich die Melodie mit unsinnigem Text bei mir fest.

Und dudelt dort stundenlang:

„In der Weihnachtsbäckerei tack tack tack
Gibt’s so manche Schleckerei tack tack tack“

ACHTUNG! Dieses Lied ist gefährlich!

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Der Stephansdom, Domkirche St. Stephan zu Wien, ist seit 1365 Domkirche, seit 1469/1479 Kathedrale und seit 1723 Metropolitankirche des Erzbischofs von Wien.

Ruine

Schöner Klang, aber innerlich eine Ruine

Der Dom ist Wahrzeichen Wiens und wird häufig auch als österreichisches Nationalheiligtum bezeichnet. Namensgeber ist der heilige Stephanus, der erste Märtyrer.

Der Stephansdom verfügt über 22 Glocken. Die bedeutendste Glocke ist die Pummerin. Die Pummerin, hängt im Nordturm. Sie ist die größte Glocke in Österreich und die drittgrößte Glocke in West- und… Weiterlesen

Liebe nette Schwäne watscheln tolpatschig durch den Rosensteinpark. Der gute Geier Reiher zieht verträumt am Himmel seine Bahnen.

Was is?

Häh? Was is?

Der kuschelige Eisbär balgt verträumt in weißem Schnee, der Gepard schnürt elegant übers Land. Ein Paradies ist diese Erde.

Die fleißigen Bienlein summen vergnügt in ihrem Stock, es ist eine Wonne ihnen zu zuschauen. Nichts kann ihre emsige Ruhe stören. Nur der gierige Mensch. Dringt brutal und maßlos in die heile Welt der Biene ein und stiehlt ihren Honig.

Die armen Bienen. Mir tut das Herz so weh, wenn ich dieses Leid seh‘.

Die Natur ist gut, Mutter Erde sorgt liebevoll für alles. Der Mensch zerstört.

Hier der Beweis: Live aus dem Bienenstock!

Giant Hornet vs Honey Bees – Deadliest Showdowns (Ep 6) – Earth Unplugged
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