Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Summer in the City

Feuilleton

Anni Freiburgbärin von HuflattichLangsam werden die Reihen der alten weißen Männer dünner, nennenswerten Nachwuchs gibt es kaum.

Dusty Hill, Bassist von ZZ Top ist gestern Nacht gestorben. Ruhig im Schlaf entschlafen, wie seine Bandkollegen mitteilten.

Sein Markenzeichen: Langer Vollbart, langer Trenchcoat, stark getönte Sonnenbrille und Stetson. Knallharter Bass.

Rockmusik der Extraklasse und absolut spitzenmäßige Autos:

ZZ Top – I Gotsta Get Paid

Gut, einen noch:

ZZ Top – Sharp Dressed Man

Also, auf zwei Beinen kann man nicht gut stehen. Hier das dritte Standbein:


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Muttern hat allesalle im Griff.

Enten im Rosensteinpark

Mutter hat alle im Griff
Abweichler werden nicht geduldet

Abweichen gibt es nicht.

Niemand kommt auf die Idee, den ausgetretenen Pfad zu verlassen.

Niemand?

Doch!

So komische Quertreiber!

Schlagen sich einfach ins Gebüsch!

Wollen nur pullern, sagen sie.

Wer glaubt denn sowas?

Rapunzel neu verföhnt – Mutter weiß mehr

(verföhnt: Was für ein Schwachsinnsdeutsch. Aber endlich weiß ich, wo das Idiotenwort „verimpft“ herkommt. Aus Disneys Märchenbuch)

Kaum habe ich heute Morgen den Protest einer leicht übergewichtigen Ente veröffentlicht, da wendete sich auch schon das Blatt.

Ente Superstar follower

Wie bei den Menschen: Je jünger je dümmer die Nachäffer

Angetan von so viel männlicher Eleganz strömten unvermutet und gar nicht erwartet junge Leute, grünes Gemüse und nette Dinger auf den Erpel zu.

Erpel Superstar – wenn auch nur für eine Freßsaison.

Wer schnattert so hübsch von Wind und Wurm?

Es ist Schnatterlena, laut vernehmlich im Sturm.

Graugans im Schnattergang

Diese Graugans, Schnatterlenchen, ist ständig im Schnattergang

Die Füße kalt, der Schnabel groß,

was hat sie bloß?

Schnalzt ihr mal das N-Wort raus,

ei der Daus,

dann ist es beinahe fast mit der Karriere aus.

Eigentlich ist alles halb so schlimm, war ja nur ein Zitat, nicht selbst gebaut.

Selbst gebaut ist fast so gut wie geklaut.

Oder nachgemacht. So!

Schneller als der eigene Schatten muss man nicht sein, um grüne Füße zu bekommen.

Teichhuhn, Gallinula chloropus, das „grünfüßiges Hühnchen“

Das Teichhuhn, Gallinula chloropus, das „grünfüßiges Hühnchen“, ist ungeschlagen die Erste auf dem grünhäufigen Parkour

Da reicht es einfach ein Grünfüßler zu sein. Wenn man es dann auch noch schafft, im hurtigen Spurt nicht in die grüne Hinterlassenschaft der Verwandtschaft zu treten, dann ist man reif für Olympia.

Gut verwurzelt in der Erde streben Pflanzen himmelwärts.

Löwenmäulchen

Auch das gemeine Löwenmäulchen hat den perfekten Hang zum Höheren

Seit seiner vermeintlichen Befreiung von Gott strebt der Mensch nur noch erdwärts.

Je tiefer die Gruft, desto besser.

Heute ist Montag, also frohes Schaffen beim eigenen Grab schaufeln.

Der Morgen beginnt mit einem leckeren Frühstück. Frische Blätter, frische Früchte, frische Eichhörnchen.

Eichhörnchen

Vergnügt frühstückendes Eichhörnchen

Lecker. Einfach lecker.

Dabei weiß ich gar nicht, wie Eichhörnchen schmeckt.

Deswegen mein Frühstück für heute (ohne Eichhörnchen):

Müsli von Aldi mit Milch von Rewe.

Kaffee von TchiboEduscho, Brötchen von Edeka, selbst aufgebacken bzw. fertigebacken, Butter, Wurst und Käse.

Kekse von Lidl, glaube ich.

Pommes

Gestern Morgen habe ich übrigens leckere Pommes mit Mayo gefrühstückt.

Mahlzeit!

Luis’chen in der grünen Tunke schwamm,

Graugans

Graugans in grüner Tunke, eher mitleiderregend als furchterregend

die Werbetrommel zu rühren,

nichts konnte sie erschüttern, noch nahm sie Gram,

sie wollte Klimarevolte schüren.

Mist! Anni hat gesagt, Gans darf ich am Freitag nicht essen. Selbst wenn die Gans Luis’chen heißt und es ihr Recht geschähe. Wenn ich Hunger habe, dann solle ich zu Theo gehen, der hat immer leckere Rollmöpse.