Verwirrter Österreicher in Berlin

Guck, die Geschichte wiederholt sich, dachte ich im ersten Moment. Da hat in Berlin ein Österreicher beinahe fast etwas schlimmes angerichtet.

Im Berliner Dom soll er mit dem Messer herumgelaufen sein. Und irgendetwas südländisches, vielleicht sogar österreichisches, von sich gegeben haben.

Die Polizei hat dann später Entwarnung gegeben, weil sie das Bein des Österreichers erschossen hat.

Ich freue mich, wenn die Polizei ihre Arbeit gut macht.

Gute Nacht.

Heute war ein schöner Sonntag.

Quellen

Sonntag – Tag der Freude

Der Sonntag ist ein Freudentag. Das heißt nicht, dass der Sonntag dazu da ist, lange zu schlafen und den ein oder anderen Mist zu fabrizieren.

Den Sonntag im Rosensteinpark genießen

Der Sonntag ist ein Freudentag, weil vor fast 2000 Jahren unser Herr den Tod überwunden hat und auferstanden ist. Deshalb wird der Sonntag als Tag der Freude gefeiert.

Das besondere an diesem Tag ist, jeder Katholik, der gottesfürchtig die Gebote unseres Herrn befolgt – das sind nicht allzu viele Gebote, die relativ leicht umzusetzen sind – darf sich seiner eigenen Auferstehung gewiss sein (die kürzere oder längere Verweildauer im Fegfeuer führt auch in den Himmel).

Der Rest der Menschheit … Hano, wie sagte meine Urgroßmutter: „Jedem Tierchen sein Pläsierchen“.

Durchgemacht

Manche übertreiben, dass muss ich nach der Sichtung dieses Bildes feststellen. Heute Morgen hat meine Freiburgsekreärin diesen großfüßigen Burschen behangen mit edlen Spezereien fotografiert.

Vollbehangen mit Überresten des großen Fressens.

Blesshuhnküken im Rosensteinpark

Das Bild erinnerte mich an früher. Sehr viel früher, als Männe frühmorgens in der Schubkarre heimtransportiert werden musste.

Nun ja, die Zeiten haben sich geändert.

Ehe für alle! Eine Erfolgsstory

Oh, wie laufen jetzt die Alternativen Berichterstatter heiß. Ein Muselmanne darf seine zweite Ehefrau heim ins deutsche Reich holen und trotzdem die deutsche Staatsbürgerschaft erlangen.

Freilaufende Köter im Rosensteinpark

Aber Hallo! Da hat das Gericht völlig korrekt entschieden.

Seit letztem Jahr verendet dieses Land zwei Taktschläge schneller. Ehe für alle, heißt der beschleunigte Untergang, der im letzten Jahr völlig losgelöst von irgendeiner Anstandsdebatte problemlos im Bundestag durchgewunken wurde.

Ehe für alle heißt ja nicht nur das Stinchen das Trinchen und Max den Hacks verdingsen kann. Ehe für alle heißt Ehe für alle. Jeder mit jedem und jede für sich selbst. Zur Zeit wird noch ausgelotet, wie weit man gehen kann.

Ziemlich weit, wie das Bundesverwaltungsgericht entschieden hat.

Den nächsten Ballon starten die drei Köter oben auf dem Bild, die trotz Leinenzwang im Rosensteinpark Enten tyrannisieren. Sieglinde, Strolchi (steht für das 3. Geschlecht) und Hans-Peter haben kurz vorher beim Standesamt Bad Cannstatt ihr Aufgebot aufgegeben. Mit ernstlichen Widerspruch rechnet niemand von den dreien.

Na denn Prost.

Der heilige Priester und Blutzeuge Pamphilus

Das Römische MartyrologiumDas Römische Martyrologium, der 1. Juni

Zu Caesarea in Palästina der heilige Priester und Blutzeuge Pamphilus, ein Mann von staunenswerter Heiligkeit, Gelehrsamkeit und Freigebigkeit gegen die Armen.

Er wurde wegen seines Glaubens an Christus in der Verfolgung des Galerius Maximiänus zuerst unter dem Statthalter Urbanus gepeinigt und in den Kerker geworfen.

Unter Firmilianus wurde er dann von neuem vor Gericht gestellt und gefoltert und erlitt schließlich mit mehreren Gefährten das Martyrium.

Damals starben auch der Diakon Valens, ein Paulus und weitere neun. Ihr Gedächtnis wird an anderen Tagen gefeiert.

Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Blutzeugen und Bekenner sowie heiliger Jungfrauen.

Aus: Das Römische Martyrologium Ausgabe von 1962 Übersetzt von den Benediktinern der Erzabtei Beuron

Wie sagte vor kurzem Kardinal Sarah: „Nur Heilige und Märtyrer werden Europas aus der Dunkelheit herausführen können“.

In Palästina herrscht seit langem die Dunkelheit, vor der Kardinal Sarah die Europäer warnt. Die wenigen in Palästina lebenden Christen sind für die Hamas reine Verfügungsmasse, mit der sie nach belieben umgehen können.

Das kleine Mädchen auf dem Fahrrad

Anni Freiburgbärin von HuflattichDas kleine Mädchen auf dem Fahrrad war ganz stolz, riesig stolz. Sie hatte es geschafft. Die Stützräder waren weg. Das kleine Mädchen konnte endlich wie die Erwachsenen auf zwei Rädern fahren. Und wie das ging. Hui, hier eine gekonnte Rechtskurve, dann nach links.

Das kleine Mädchen kam sich schon richtig erwachsen vor. Mal schnurrte sie an ihren Eltern vorbei, wenige Meter danach drehte sie, Linkskurve, und düste hoch erhobenen Hauptes an Mama und Papa vorbei in die andere Richtung.

Leute kamen vorbei und warfen dem kleinen Mädchen bewundernde Blicke zu. „Du kannst richtig gut Radfahren“, sagte ein vorbeigehender Passant und die Nase des kleinen Mädchens ging noch einige Zentimeter nach oben. Doch das war ein kleines Stück zu viel. Padautz! Der Bordstein setzte den fahrradtechnischen Leistungen ein unerwartetes Ende. Eine Nasenbremsung der schmerzhaften Art. Das Geschrei des kleinen Mädchens war groß. Bald wurde sie fürsorglich in den Arm genommen und getröstet, aber nie mehr wieder wollte das kleine Mädchen auf Rad steigen. So zumindest sagte sie, als ihr Freund, der kleine Bub von nebenan „wie siehst du denn aus, mit dir spiele ich aber nicht mehr“ sagte und verschwand.

Radfahrer - Schrecken aller Lebewesen

Das kleine Mädchen war erschüttert. Dabei hatte sie sich gefreut, war richtig gehend stolz. War der Stolz verkehrt? Der Stolz ist ja eine Ursünde, hatte das kleine Mädchen gesündigt und deshalb die Strafe erhalten?

Was für ein Quatsch. Jeder Mensch darf, jeder Mensch muss stolz sein, wenn er etwas außergewöhnliches macht. Wenn ein Mensch lernt Fahrrad zu fahren, dann darf er stolz sein. Wenn ein Mensch gutes leistet, das Abitur, das Diplom schafft, dann darf er aus gutem Grund stolz sein. Dieser Stolz ist keine Sünde. Ganz besonders stolz darf der Mensch sein auf seine katholische Religion, die einzige Religion, die von Gott selbst für den Menschen gestiftet wurde.

Sicher, mit dem Stolz ist es eine zwiespältige Sache. Auf Gutes darf man stolz sein, auf Böses nicht, das muss man hassen.

Menschenleere Wanderwege: Ein Eldorado für Radfahrer

Aber auch der Stolz auf das Gute hat seine Tücken. Dann, wenn man vergisst, dass bei noch so großer Freude, bei noch so großem Stolz die Fallstricke der Versuchung immer und überall ausgelegt sind und nur darauf warten, dass man in die Falle tritt.

Also! Sei stolz, so oft du es kannst und du einen guten Grund hast. Aber sei immer wachsam. Nur so kommst du nicht ins Straucheln.

Wie komme ich jetzt auf diese Erinnerung an längst vergessene Begebenheiten mit Menschen zu denen seit Jahrzehnten kein Kontakt mehr besteht. Ganz einfach: Gerade eben sah ich vom Balkon aus auf der Straße ein kleines Mädchen auf dem Rad fahren. Stolz die Nase in die Luft gereckt. Das kleine Köpfchen mit einem bescheuerten Fahrradhelm geschützt. Vor Nasenbremsungen helfen die bekloppten Helme kein bisschen.

q. e. d.

Die Schöne und das Biest 2017

Oh, wie überschlugen sich die Moderatoren und Ankündiger der schönen neuen Welt. Disney habe endlich ein Herz für unsere Schwulen entdeckt und dieser Sorte Mensch endlich eine Hauptrolle zukommen lassen.

Theo! Das Biest bei Nacht

Als schlechtes Beispiel war uns Holgi, seines Zeichens Moderator eines klassische Musik spielenden Senders auf die Nerven gegangen. Wie supi toll und überaus spritzig die Szenen unserer homosexuellen Filmhelden seien.

Die Zahl der Lobhudeler, Lobpreiser und sonstiger Ohrbläser war Legion. Entsprechend die Reaktionen der Gegenseite. Disney habe sein wahres Gesicht gezeigt und mache statt schöner Kinderfilme für die ganze Familie nun zeitgeistmäßige Verbeugungen für eine bestimmte Klientel.

Unsere Neigung den Film zu sehen war nicht gerade besonders groß, ehrlicherweise muss ich gestehen, so ziemlich bei Null. Durch Zufall haben wir dann in der letzten Woche den Trailer gesehen.

Schwulenwerbung hin, Schwulenwerbung her. Der Film versprach absolut romantische zwei Stunden Unterhaltung bei bester Qualität, der Preis für die DVD war mit sechs Euronen und ein bisschen durchaus akzeptabel.

Der Film war umwerfend. Am Wochenende haben wir ihn geschaut, zum Weinen schön. Vier Pakete Tempos sind drauf gegangen, aber jedes Einzelne war die Tränen wert. Eine Symphonie aus Farben und Tönen und perfekter Animation ließ uns dahinschmelzen. Unser Resümee war eindeutig: Das Biest war wesentlich faszinierender als der zum Schluss befreite schnöselige Prinz.

Als der Film in den Kinos anlief waren, wie oben erwähnt, die Publikationen voll Lobes ob der Homosexuellen. Mich wunderte damals, wie schnell diese Stimmen verstummten, als der Film endlich gezeigt wurde. Nie hatte Disney übler gezeichnete Bösewichte ins Rennen geschickt. Kapt‘n Hook, der böse Onkel oder Cruela sind Waisenknaben gegenüber diesem Duo Infernale. Konnten anfangs noch Gaston und sein schleimiger Kumpel den einen oder anderen Lacher produzieren, so wandelte sich das Bild im Laufe des Filmes zu üblen, selbstsüchtigen Betrügern und Mördern. Klasse.