Anni Freiburgbärin von Huflattich

Uroma gegen Links

Auch in der Serengeti wird auf Reinheit (körperliche) viel Wert gelegt

Bruno, der Gerissene – Tarnung ist das halbe Leben

von | 04. Juli 2026 20:12 | Feuilleton | 0 Kommentare

Bär

Bruno lebt heimlich und unerkannt in Deutschland. Vor vielen Jahren kam er über die Schweiz in den Schwarzwald. Hier wurde er bald heimisch und fühlte sich sichtlich wohl. Im Gegensatz zu seinem Kumpel Bruno der Depp (erlegt 2006), verstand er es prächtig, sich vor Menschen unsichtbar zu machen.

Bruno mag die stille Beschaulichkeit seiner neuen Heimat. Im Sommer jagt er Heidelbeeren und Walderdbeeren mit vortrefflichem Erfolg. Pilzsammlern ist er im Herbst ein Gräuel. Zentnerweise verspeist Bruno die schönsten Pilze und die Sammler gucken dumm in die Röhre.

Braunbär

Auch ein Löwenzähnchen wird gerne mal genommen

Im Winter stellt Bruno seine Nahrung um. Dann stehen in erster Linie Wölfe auf dem Speiseplan. Wenn dümmliche Tierschützer sich wundern, warum immer noch keine Wölfe im Schwarzwald heimisch sind, dann sitzt Bruno hinter ihnen im Gebüsch und amüsiert sich königlich.

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