Anni Freiburgbärin von Huflattich

Uroma gegen Links

Auf zur grossen Reise

Mondnacht

von | 17. August 2025 20:53 | Feuilleton

Mond

Mondnacht – Joseph von Eichendorff

Es war, als hätt der Himmel
Die Erde still geküßt,
Daß sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müßt.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Wald und Waldweg

Schon wieder muss der Wald für eine Metapher herhalten.
Der Wald hat mein ganzes Mitleid.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.

Dietrich Fischer-Dieskau, „Mondnacht“, Schumann, Eichendorff

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