Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Holz, Torf, Dung oder Erde ist der ideale Nährboden für Pilze wie dem Tintling. Und Tintlinge sind klasse. Einige kann man sogar essen, wenn sie jung und knusprig sind. Meist reicht aber schon der Heimweg, um sie altern zu lassen. Viele Tintlinge zerfließen im hohen Alter von einigen Stunden.

Tintling kurz vor dem "Tinten"

Tintling kurz vor dem „Tinten“

Das erlesen hübsch aussehende Exemplar auf dem Bild ist kurz vor dem Zerfließen. Am unteren Hutrand bilden sich schon die ersten Tröpfchen.

Die meisten Tintlinge sind ungenießbar bis giftig. Der Schopftintling gilt als guter Speisepilz solange er den Hut noch nicht geöffnet hat. Bei der Reife zerfließen Lamellen und oft ebenso der Hut innerhalb von wenigen Stunden tintenartig. Aus dieser sporenhaltigen, normalerweise zur Erde tropfenden Flüssigkeit wurde früher Tinte hergestellt.

Ein junger Tintling. Der Hut ist noch nicht ausgebreitet

Ein junger Tintling. Der Hut ist noch nicht ausgebreitet
Ich grüble gerade, ob ich dieses Bild nicht schon einmal als Stinkmorchel veröffentlicht habe.
Na ja, so oder so, essen täte ich diesen Pilz nie!

Für alle Kneipengänger, Alkoholiker und Leute die es werden wollen, gilt: In Verbindung mit Alkohol kann der Schopftintling eine schwach giftige Wirkung haben

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