In der Wildnis

Heute Morgen bei Sonnenaufgang (6:18!) habe ich eine längere Expedition in die Wildnis unternommen (Runter und durch die Tiefgarage, mit dem Wagen zum Kappelberg, Fenster herunterkurbeln, fotografieren und wieder zurück).

Weinbergschnecken gelten als Delikatessen
Weinbergschnecken gelten als Delikatessen

Es war anstrengend, aber es hat sich gelohnt. Um nicht zu sagen: Was ich gesehen habe hat mich doch ein wenig schockiert. Guck’ Dir mal die Bilder an. Und das im sauberen schwäbischen württembergischen Ländle.

Während sich die Situation bei den Mollusken (Weinbergschnecken sind von Natur aus Zwitter ) noch in der Verhandlungsphase befindet,

haben die Marienkäfer schon klar Verhältnisse geschaffen. (Warum habe ich „Punkte zählen“ notiert?)

während Marienkäfer (geschmacklich) eher zu meiden sind.
während Marienkäfer (geschmacklich) eher zu meiden sind.

Ist doch alles einfacher, wenn die Geschlechter zu unterscheiden sind. Klare Ansage und gut ist. Gottes Natur ist um Größenordnungen klüger als es diese pseudointellektuellen Genderterroristen je sein werden. Die „Erfindung“ der Sexualität war, um es einfach im evolutionistischen Jargon auszudrücken, ein gewaltiger Selektionsvorteil. „In der Wildnis“ weiterlesen

Landschaft 2020

Siehe die Sonnenblumen knicken vor Freude um.

Sonnenblumen in Norddeutschland
Sonnenblumen in Norddeutschland – Das Bild ist von 2007, ich möchte nicht wissen, wie heruntergekommen die Gegend heute aussieht

Mais, soweit das Auge reicht. Dazwischen einige Häuser und dann ein unübersehbares Heer von Windmühlen. Windmühlen über Windmühlen.

Das ist ein Fall für Don Quixote. Don Quixote übernehmen Sie. Befreien Sie Dulcinea aus ihrer Pein.

Weg mit den Sch… Windkraftwerken!

Sportsfreundetreff im Hamburg

Mein tägliches Ironbear Training führt mich von Stuttgart über den Teutoburger Wald rauf nach Kiel, dort anschlagen, dann mit dem Fahrrad an der Küste entlang bis zur Rheinmündung.

Vorbei an leckerem Ziegenbraten
Vorbei an leckerem Ziegenbraten – Ironbear Training bedeutet auch Verzicht auf Gaumenfreuden

Den Rhein bis Karlsruhe hoch schwimmen und den Rest bis Stuttgart laufen.

So läuft es täglich, diesmal kam es anders.

Bei einem kleinen Zwischenstopp in Hamburg, leckere Matjes gibt es dort, traf ich sieben junge Burschen englischer Sprache, die sportliche Faxen der Extraklasse zum Besten gaben.

Hier sind sie:


„Sportsfreundetreff im Hamburg“ weiterlesen

Trübe Stimmung

Trübe Stimmung, aufgeplusterte Backen, sie ist wieder unterwegs.

Trübsinnige Ente im Rosensteinpark
Trübsinniger Erpel im Rosensteinpark – Ist er nun Hans, Franz, Peter oder Jürgen?

Trübe Stimmung, aufgeplusterte Backen, kann man nichts dagegen machen?


Ilse Werner / Adolf Steimel – Wer pfeift was (1943)

Trübe Stimmung, aufgeplusterte Backen … Doch! Pfeif‘ ihr eins.

Gut, im Video ist es eher ein laues Lüftchen, das kann doch bestimmt noch ein richtig fetziger Pfeiforkan werden.

Bunte Vielfalt

Zur Zeit, wenn das Wetter es zu läßt, lassen sich Trockenwiesen in ihrer bunten Schönheit bewundern. Ein unendlich scheinendes Meer der Farben wogt vor dem Auge.

Die Trockenwiesen im Rosensteinpark
Die Trockenwiesen im Rosensteinpark

Kornblume, Klatschmohn, Lichtnelke, Leimkraut. Bunt ist die Wiese und schön.

sind nicht natürlich
sind nicht natürlich

Dass auf der Wiese tatsächlich ein unerbittlicher Kampf um den besten Standort und optimale Fortpflanzungsbedingungen tobt, erschließt sich nicht auf den ersten Blick.

sondern durch Aussaat von Pflanzenmischungen entstanden
sondern durch Aussaat von Pflanzenmischungen entstanden

Die am besten angepassten werden überleben. Der Rest geht gnadenlos unter. Hier hat Darwin mal recht.

Sind nicht alle ein wenig merkel?

Der Wolf und das Schaf

Der Durst trieb ein Schaf an den Fluss, eine gleiche Ursache führte auf der andern Seite einen Wolf herzu.

Zwei Wölfe und zwei Schafe. Zeichen einer gelungen Integration
Irgendwie hat dieses Schaf nicht den Sinn der Geschichte verstanden.
Oder dieser Fluss hat keine zwei Seiten.

Durch die Trennung des Wassers gesichert und durch die Sicherheit höhnisch gemacht, rief das Schaf dem Räuber hinüber: „Ich mache dir doch das Wasser nicht trübe, Herr Wolf? Sieh mich recht an, habe ich dir nicht vor sechs Wochen nachgeschimpft? Wenigstens wird es mein Vater gewesen sein.“

Der Wolf verstand die Spötterei; er betrachtete die Breite des Flusses und knirschte mit den Zähnen.

„Es ist dein Glück“, antwortete er, „dass wir Wölfe gewohnt sind, mit euch Schafen Geduld zu haben“, und ging mit stolzen Schritten weiter.
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Ich baue mir eine Wasserburg

Ich baue mir eine Wasserburg, ganz für mich allein. Wenn die Wasserburg groß genug ist, dann lasse ich niemanden rein.

Frieder Blesshuhn im Rosensteinpark
Frieder Blesshuhn absolviert seit 1. August im Rosensteinpark eine Lehre als Wassermaurer.
Obwohl Lehrjahre keine Herrenjahre sind, bereitet ihm die Arbeit sichtlich Freude

Das Fundament meiner Wasserburg habe ich schnell erbaut, mit dem ersten Stock werde ich wohl noch bis zum Winter warten, dann ist das Wasser stabiler.

Die Libelle Fulminanta

Die Libelle, Fulminanta Melle oder Nelle, frisch von Celle, auf dem Weg zur Quelle an verborgener Stelle des Rosensteinparks, sah schnieke aus in ihrer neuen Pelle.

Libelle im Rosensteinpark an Spitzwegerich
Libelle im Rosensteinpark an Spitzwegerich

Meine Kelle, dachte die Belle de Jour, langsam wird es helle und auf der Stelle möchte ich eine Mirabelle oder Karamelle in der Zelle der Zitadelle.

Sieht lecker aus.
Sieht lecker aus.

Doch eine Welle packte die Libelle drückte eine Delle in ihrem Felle bis zur Elle, das war gemein, gelle?

Na ja, das ist olle Kamelle, benutz‘ halt die Schelle.

Puh! Alle Reimworte auf Libelle untergebracht.

Mariä Himmelfahrt

Nach uralter Überlieferung ist die Gottesmutter Maria, umgeben von den Aposteln, auf dem Sionsberg in Jerusalem entschlafen. Diese hüllten ihren reinsten Leib in Leinentücher und bestatteten ihn im Ölgarten, östlich vom Tempel, in einem Felsengrab. Als nach drei Tagen endlich auch der Apostel Thomas eintraf, bat er inständig, für ihn das Grab zu öffnen, damit er noch einmal das Antlitz Mariens schauen könne.

Kräuterwiese im Rosensteinpark
Kräuterwiese im Rosensteinpark

Da wälzte man den Stein, mit dem das Grab verschlossen war, hinweg, fand darin aber nichts mehr als nur Blumen und wohlriechende Kräuter. Auf diese Legende beruft sich der Brauch, am Fest Maria Himmelfahrt Kräuter zu segnen.

Maria im Himmel

Die Kirche hat von Anfang an geglaubt, dass Maria nach Abschluss ihres irdischen Lebens mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen wurde. Zeugnisse für ein liturgisches Fest am 15. August lassen sich bis zur Zeit des Konzils von Chalzedon (451) zurückverfolgen. Bestätigt wurde dieser Glaube durch Papst Pius XII., der am 1. November 1950 feierlich erklärte „Es ist eine von Gott geoffenbarte Glaubenswahrheit, dass die unbefleckt immer jungfräuliche Gottesmutter Maria nach Vollendung ihres irdisch Lebenslaufes mit Leib und Seele zur himmlischen Herrlichkeit aufgenommen worden ist“

Die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel steht in innerem Zusammenhang mit ihrer Unbefleckten Empfängnis. „Voll der Gnade“ (Lk l, 28) war Maria nicht nur am Anfang, sondern auch am Ende ihres irdischen Lebens. Und wie in der jungfräulichen Geburt die Integrität ihres Leibes nicht verletzt wurde, so wollte ihr göttlicher Sohn sie auch im Tod vor jeder Verderbnis bewahren.
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