Best of Anni Freiburgbärin von Huflattich

Im Märzen der Bauer die Trecker einspannt

Aber kann man denn nicht auch… ein bisschen mehr tun?

Aber natürlich! Und dazu lädt uns die Kirche auch ein. Jedem steht es frei, sich zusätzliche Bußübungen aufzuerlegen, wobei immer darauf zu achten ist, dass man sich nicht zu viel vornimmt, sondern vor allem regelmäßig und treu bei dem bleibt, was man sich vorgenommen hat. Der Priester kann uns im Beichtstuhl dazu nützliche Hinweise geben.

Käsekuchen - einfach selbst gemacht

Käsekuchen – Eine leckere Profifastenspeise

Hier einige Ideen zur Orientierung:

1. Vor allem kann man etwas häufiger zur Beichte gehen, zum Beispiel zwei- oder dreimal während der Fastenzeit. Das macht uns wachsamer, und wir empfangen in diesem Sakrament die Gnaden, die wir brauchen, um nicht rückfällig zu werden.

2. Dem Gebet besondere Aufmerksamkeit widmen, indem man sich wirklich um Regelmäßigkeit bemüht (Morgengebet, Abendgebet …) oder gegebenenfalls auch, im Kreis der Familie, ein besonderes Gebet (z.B. den ganzen Rosenkranz oder ein Gesätzchen) beten.

3. Früher waren Fasten und Abstinenz während sämtlicher Tage der Fastenzeit (außer an Sonntagen und großen Festtagen) obligatorisch. Man kann an den Geist dieser alten Praxis anknüpfen, indem man sich kleine Bußübungen auferlegt: keine Süßigkeiten, keine zu üppigen oder ausgefallenen Mahlzeiten, kein Alkohol usw.

4. Ein Werk der Barmherzigkeit gegenüber dem Nächsten: gegenseitige Unterstützung, Hilfsbereitschaft, Besuch von kranken oder alten Menschen …

5. Auch schränkt man überflüssige, unnötig zeitraubende Aktivitäten ein, wie z.B. Internet, soziale Medien, Kino, Fernsehen …

6. Die so gewonnene Zeit widmet man am besten der geistlichen Lektüre (jeden Tag im Meßbuch die Texte der Messe lesen, oder das Leben eines Heiligen, den Katechismus, die Nachfolge Christi etc.).

7. Und vor allem viel Unverdrossenheit: „Du aber, wenn du fastest, salbe dein Haar und wasche dein Gesicht, damit die Leute nicht merken, daß du fastest.“ (Evangelium vom Aschermittwoch)

Jeder bringe über das ihm zugewiesene Maß hinaus aus eigenem Willen in der Freude des Heiligen Geistes
Gott etwas dar,
und erwarte in der Freude geistlicher Sehnsucht das heilige Ostern.

(Regel des heiligen Benedikt)

Text übernommen von:

Priesterbruderschaft St. Petrus – Reisstr. 13 – 70435 Stuttgart

Teilen:

2 Antworten auf Für eine gute Fastenzeit – Für Profis

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.